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Aspartam: Der schnelle Weg zur Diabetes-Spritze!

Aspartam ist ein synthetischer Süßstoff, der etwa 200-mal süßer als Saccharose ist.
Ursprünglich wurde Aspartam im Jahr 1965 zufällig bei der Entwicklung eines Anti-Ulkus-Medikaments entdeckt.
Es wurde später als potenzielle Biowaffe untersucht, bevor es in den 1980er-Jahren als kalorienarmer Zuckerersatzstoff zugelassen wurde.

Entwicklung und Wirkweise!
Aspartam
besteht aus den Aminosäuren Asparaginsäure & Phenylalanin, die durch eine Methylesterbindung verknüpft sind. Nach der Aufnahme wird Aspartam im Dünndarm zu diesen Bestandteilen abgebaut. Phenylalanin kann bei Personen mit Phenylketonurie (PKU) problematisch sein, weshalb entsprechende Warnhinweise auf Produkten mit Aspartam erforderlich sind (Filer & Stegink, 1989).

Aspartam und der Zuckerstoffwechsel!
Die Auswirkungen von Aspartam auf den Zuckerstoffwechsel sind umstritten.
Studien zeigen, dass Aspartam keinen direkten Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat, weder bei gesunden Personen noch bei Diabetikern (Nehrling et al., 1985).
Eine andere Untersuchung ergab jedoch, dass Aspartam langfristig die Insulinsensitivität beeinflussen kann (Choudhary, 2017).

Tierstudien deuten darauf hin, dass Aspartam oxidativen Stress fördert und entzündliche Prozesse in der Bauchspeicheldrüse verstärkt und langfristig zur Entwicklung von Insulinresistenz beitragen kann (Dlamini & Islam, 2023).
Andere Untersuchungen fanden Hinweise darauf, dass Aspartam in Kombination mit Insulin den Stoffwechsel von Enzymen im Gehirn verändert und sich negativ auf den Zuckerstoffwechsel auswirkt (Ností-Palacios et al., 2014).

Aspartam & Diabetesentwicklung!
Während Aspartam oft als Zuckerersatz für Diabetiker empfohlen wird, zeigen einige Studien, dass sein Konsum paradoxerweise das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöhen kann.
Eine Untersuchung stellte fest, dass der Konsum von Aspartam mit einer 68% höheren Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung von Typ-2-Diabetes assoziiert ist (Choudhary, 2022).

Weitere Forschungen deuten darauf hin, dass Aspartam die Darmflora verändert und zu einer veränderten Glukoseverwertung führt (Shalaby et al., 2022).

In der Longevity-Kur© wird auf natürliche Süße gesetzt, die neben einem angenehmen Geschmack auch gesundheitliche Vorteile bietet.
Folgende Lebensmittel sind in der funktionellen Ernährung besonders wertvoll:

Natürliche Süßungsmittel aus Früchten!

  • Datteln – Reich an Ballaststoffen und Antioxidantien, unterstützen sie die Darmgesundheit.
  • Bananen – Liefern natürliche Süße und sind eine gute Quelle für Kalium und Vitamin B6.
  • Feigen – Enthalten viele sekundäre Pflanzenstoffe und fördern die Verdauung.
  • Beeren (Himbeeren, Blaubeeren, Erdbeeren) – Haben einen niedrigen glykämischen Index und wirken antioxidativ.

Pflanzliche Süße mit niedrigem glykämischen Index!

  • Stevia – Ein natürlicher Süßstoff ohne Kalorien, der den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst.
  • Yacon-Sirup – Fördert das Wachstum gesunder Darmbakterien und hat präbiotische Eigenschaften.
  • Kokosblütenzucker – Enthält Mineralstoffe wie Magnesium und Zink, hat aber eine niedrigere glykämische Last als Haushaltszucker.

Nüsse und Samen mit natürlicher Süße!

  • Mandelmus – Liefert gesunde Fette und eine sanfte Süße durch natürlich enthaltene Kohlenhydrate.
  • Kakaonibs – Enthalten Theobromin und Antioxidantien und sorgen für eine leicht bittere, natürliche Süße.
  • Chiasamen – Können in Kombination mit Mandelmilch oder Kokosmilch als süße Pudding-Alternative dienen.

Fermentierte & gekeimte Lebensmittel!

  • Fermentierte Früchte (z. B. Wasserkefir mit Früchten) – Fördern die Darmgesundheit und liefern eine milde Süße.
  • Gekeimter Buchweizen oder Quinoa – Haben eine leichte, natürliche Süße und enthalten viele Nährstoffe.

Honig-Alternativen mit gesundheitlichem Mehrwert!

  • Manuka-Honig– Besitzt antimikrobielle Eigenschaften und unterstützt das Immunsystem.
  • Schwarze Melasse – Reich an Eisen, Kalzium und Magnesium, eignet sie sich für Smoothies oder Backwaren.

Diese natürlichen Alternativen helfen dabei, den Blutzucker stabil zu halten und liefern gleichzeitig wertvolle Nährstoffe für eine gesunde & langfristige Longevity-Kur©.

Aspartam bleibt ein umstrittener Süßstoff. Während einige Studien seine Sicherheit belegen, zeigen andere mögliche Risiken für den Zuckerstoffwechsel und die Entwicklung von Diabetes.

Es gibt gesunde Alternativen!
Im Hippokrates Kochclub® erproben wir Rezepte mit natürlicher Süße und schulen Lebensmittelkunde für die funktionelle Ernährung.

Filer, L. et Al. (1989). Aspartame Metabolism in Normal Adults, Phenylketonuric Heterozygotes, and Diabetic Subjects. Diabetes Care, 12, 67 – 74.
Nehrling, J. et Al. (1985). Aspartame Use By Persons with Diabetes. Diabetes Care, 8, 415 – 417.
Choudhary, A. (2017). Aspartame: Should Individuals with Type II Diabetes be Taking it?. Current diabetes reviews, 14 4, 350-362.
Shalaby, A., Al-Gholam, M. et Al. (2022). Impact of High Aspartame and High Fructose Diet on Vascular Reactivity, Glucose Metabolism and Liver Structure in Diabetic Rats. Open Access Macedonian Journal of Medical Sciences.
Dlamini, S., & Islam, S. (2023). Commercially Available Aspartame-Based Sweetener Damages Morphology of Major Organs Both in Normal and Type 2 Diabetic Rats. Diabetes.
Ností-Palacios, R. et Al. (2014). Aspartame Administration and Insulin Treatment Altered Brain Levels of CYP2E1 and CYP3A2 in Streptozotocin-Induced Diabetic Rats. International Journal of Toxicology, 33, 325 – 331.

Dr. Hans-Ulrich Jabs, MD, PhD, MACP-ASIM,
Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie & Biochemiker,
American College of Physicians – American Society of Internal Medicine
KZAR – Kompetenzzentrum Autonome Regulationsmedizin
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