Dermatologie, Exoporation™, Frequenztherapie, Kaltplasma-Therapie

BEAUTY 2025: Plasmatherapie – Revolution in der Hautpflege oder nur ein alter Trend?

Plasma – Der vierte Aggregatzustand mit Power für die Haut!

Plasma ist mehr als nur ein Begriff aus der Physik. Neben fest, flüssig und gasförmig ist Plasma der vierte Aggregatzustand – ein hochenergetisches Gas, das in der Medizin & Ästhetik spannende Anwendungen findet.

Schon lange wird Plasma in der Wundheilung & Dermatologie eingesetzt.

Doch kann es auch in der ästhetischen Hautpflege überzeugen?

Plasma in der Dermatologie – Wissenschaft trifft Innovation!
In der Dermatologie wird Plasma bereits erfolgreich zur Behandlung von Akne, Wunden & Hautinfektionen eingesetzt. Durch seine antibakterielle Wirkung und die Anregung der Zellregeneration kann es die Heilung beschleunigen und Hautprobleme effektiv bekämpfen.

Plasma in der Ästhetik – Faltenfrei durch Strahlung?
Immer häufiger kommt Plasma auch in der ästhetischen Medizin zum Einsatz.
Ob Hautstraffung, Pigmentflecken-Reduktion oder Anti-Aging – die nicht-invasive Methode soll Falten glätten und das Hautbild verbessern.

Doch ist das wirklich eine Revolution oder nur ein neuer Hype?

Plasma & Strahlung – Was sollte man wissen?
Bei der Plasmabehandlung entstehen UV- & Ozonstrahlungen, die in bestimmten Dosen potenziell schädlich sein können.
Deshalb ist es wichtig, dass die Behandlung professionell durchgeführt wird und die Schutzmaßnahmen beachtet werden.

Plasmatherapie im Vergleich: Punktuell vs. Diffus – Was ist besser für die Haut?

Plasmatherapie
ist in der ästhetischen Dermatologie ein heiß diskutiertes Thema.
Doch nicht alle Plasmageräte arbeiten gleich!
Während punktuelle Methoden wie der Plasmapen® gezielt Hautareale behandeln, wirken diffuse Verfahren wie M-Ion Touchgroßflächig auf die Haut.

Doch welche Methode ist effektiver – und gibt es Risiken wie UV-Schäden für die Augen?

1. Punktuelle Plasmatherapie – Präzision für Falten & Narben!

Beispiel: Plasmapen®
Punktuelle Plasmatherapie nutzt konzentrierte Energie, um gezielt Hautstellen zu behandeln. Dabei entsteht ein kleiner Lichtbogen, der die oberste Hautschicht kontrolliert verdampft. Diese Methode wird oft eingesetzt für:

Faltenreduktion (z. B. Augenlider, Lippenfalten)
Narbenbehandlung (z. B. Aknenarben)
Entfernung von Hautüberschüssen (z. B. Schlupflider)

Vorteile:
✔ Hohe Präzision
✔ langanhaltende Ergebnisse
Minimal-invasiv, keine OP nötig

Risiken:
Längere Heilungszeit (Krustenbildung, Schwellungen)
⚠ Gefahr von Hyperpigmentierung bei unsachgemäßer Anwendung
⚠ erfordert geschultes Fachpersonal

2. Diffuse Plasmatherapie – Sanfte Hautverjüngung ohne Downtime!

Beispiel: M-Ion Touch™
Im Gegensatz zur punktuellen Methode wird hier ein großflächiges, diffuses Plasmafeld erzeugt, das sanfter auf die Haut einwirkt. Dies soll:

✅ Die Hauttextur verbessern
✅ Feine Fältchen glätten
✅ Die Hauterneuerung anregen

Vorteile:
✔ Kein direktes Verdampfen der Haut – daher sanfter
✔ Schnelle Regeneration
✔ ideal für großflächige Anwendungen

Risiken:
⚠ Oft mehrere Behandlungen nötig für sichtbare Ergebnisse
⚠ Wirkung weniger intensiv als punktuelle Methoden

3. UV-Strahlung & Augenschäden – Wie sicher ist Plasma?
Ein wichtiger Aspekt bei Plasmatherapie ist die UV- und Ozonbelastung.
Besonders bei diffusen Verfahren entsteht UV-Strahlung, die:

❌ Die Haut lichtempfindlicher machen kann
❌ Zu DNA-Schäden & vorzeitiger Hautalterung führen kann
❌ Die Augen gefährden kann (z. B. Hornhautschäden, Sehverlust bei ungeschütztem Blick in das Plasmafeld)

Wichtiger Schutz:
✔ Immer eine Schutzbrille tragen!
✔ Nur zertifizierte Geräte & professionelle Behandlungen wählen!
✔ Keine Selbstexperimente mit unsicheren Geräten!

Fazit: Welche Methode ist die bessere Wahl?

Das hängt von den individuellen Hautzielen ab:
➡ Für präzise Korrekturen wie Falten & Narben: Punktuelle Methode (Plasmapen®)
Für sanfte Hautverbesserung ohne Downtime: Diffuse Methode (M-Ion Touch™)

Beide Methoden haben Potenzial – doch Sicherheit geht vor!
Wer sich für eine Plasmabehandlung entscheidet, sollte auf geschultes Fachpersonal & den richtigen Schutz achten.

Hast du bereits Erfahrungen mit Plasmatherapie gemacht?

Die NISV – Was sagt die Verordnung?

Die “Nichtionisierende Strahlenschutzverordnung” (NISV) regelt den sicheren Einsatz von Plasmageräten in der Kosmetik & Medizin.
Ziel ist es, Verbraucher vor möglichen gesundheitlichen Risiken zu schützen.
Wer Plasmatherapie anbietet, muss sich an die strengen gesetzlichen Vorgaben halten und eine Fachqualifikation nachweisen.

Fazit: Gamechanger oder alter Wein in neuen Schläuchen?

Plasma hat unbestreitbar faszinierende Eigenschaften für die Hautpflege. Ob es die Beauty-Welt langfristig revolutioniert oder nur eine Trendwelle ist, hängt von weiteren wissenschaftlichen Studien und der sicheren Anwendung ab.

Wer sich für eine Plasmabehandlung entscheidet, sollte auf geschultes Fachpersonal & zertifizierte Geräte achten – denn Innovation ist nur dann wertvoll, wenn sie sicher ist!

Was denkst du?
Ist Plasmatherapie die Zukunft der Hautpflege oder nur ein kurzfristiger Hype?

Teile deine Meinung in den Kommentaren!

Dr. Hans-Ulrich Jabs, MD, PhD, MACP-ASIM,Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie & Biochemiker,
American College of Physicians – American Society of Internal Medicine
KZAR – Kompetenzzentrum Autonome Regulationsmedizin
© 2025, Dr. HU Jabs.