Frequenztherapie, Geoengineering

🌀 Weckruf! Was strahlen Windräder wirklich aus? Frequenzen, Infraschall & ihre Wirkung auf Menschen, Bienen & Pflanzen – und gibt es eine Resonanz mit 5G? 🧠📡🐝

🔊 Welche Frequenzen emittieren Windkraftanlagen?

Was sagt die aktuelle „Wissenschaft“?

  • Schumann-Resonanzen sind natürliche elektromagnetische Wellen in der Atmosphäre (hauptsächlich bei 7.83 Hz), ausgelöst durch Blitze zwischen Erde und Ionosphäre.

  • Sie liegen im ultratiefen Frequenzbereich (ELF) – ähnlich wie Windkraft-Infraschall.

  • Es gibt keinen direkten physikalischen Zusammenhang zwischen mechanischem Infraschall von Windrädern und elektromagnetischen Schumann-Wellen.

  • Jedoch spekulieren einige Theorien über biologische Resonanzeffekte, da z.B. Gehirnwellen im Alpha-Bereich (~8–12 Hz) liegen – dies ist nicht ausreichend wissenschaftlich belegt.
  • 5G nutzt Funkfrequenzen im Bereich von ~700 MHz bis 3.5 GHz (Sub-6) und teils über 24 GHz (mmWave) – also Millionen Mal höher als Infraschall oder Schumann-Resonanz.

  • Eine Resonanz im physikalischen Sinne mit Infraschall oder Windkraft-Schallfrequenzen ist ausgeschlossen, da die Frequenzbereiche völlig unterschiedlich sind.

  • Auch technologische Kopplungseffekte zwischen Windkraftanlagen und 5G-Frequenzbändern sind nicht belegt, da Windanlagen keine hochfrequenten elektromagnetischen Wellen abstrahlen.
  • Theorien, wonach Störungen biologischer Rhythmen durch Überlagerung von Infraschall, Schumann-Resonanz und 5G auftreten könnten, sind hypothetisch und nicht wissenschaftlich bewiesen.

  • Wissenschaftlich nachgewiesen ist bisher nur, dass sehr laute Infraschallquellen körperliche Effekte (z. B. Schwindel, Druckgefühl) auslösen können – Windkraftanlagen liegen dabei weit unter Grenzwerten (Salt & Hullar, 2010).
  • Es gibt Hinweise, dass elektromagnetische Felder (z. B. durch Mobilfunk) das Magnetfeld-basierte Navigationssystem von Bienen beeinflussen könnten. Für Windkraftanlagen liegen dazu kaum gesicherte Daten vor.

📌 Windkraftanlagen erzeugen Infraschall, der theoretisch in den Frequenzbereich von Schumann-Resonanzen fällt – eine konkrete Resonanzwirkung auf Menschen oder Umwelt ist bisher aber nicht wissenschaftlich belegt. Eine Interaktion mit 5G ist physikalisch ausgeschlossen, da die Frequenzbereiche völlig verschieden sind.

🧬 Aktueller Forschungsbedarf (Stand 2025)

Trotz zahlreicher Studien bleiben entscheidende Wissenslücken zu den biologischen Effekten von Windkraftanlagen bestehen – insbesondere im Zusammenspiel von Schall, Licht und elektromagnetischen Feldern.

Besonders folgende Themenbereiche sind wissenschaftlich bislang unzureichend untersucht:

  • Schumann-Resonanzen (~7.83 Hz) liegen im Frequenzbereich menschlicher Gehirnwellen (v.a. Alpha-Wellen). Es gibt keine belastbaren EEG-Studien, die klären, ob künstliche elektromagnetische Felder oder Infraschall mit diesen natürlichen Resonanzen interagieren.

  • Infraschall-Exposition durch Windkraftanlagen wurde bisher selten in Verbindung mit elektroenzephalografischen (EEG) Veränderungen untersuchtinsbesondere nicht bei besonders sensiblen Gruppen:

    • Jugendliche mit sich entwickelndem Nervensystem

    • ältere Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen (z. B. Demenz, Parkinson)
  • Auch der Einfluss von Stroboskop-Lichteffekten (Shadow Flicker) auf EEG-Muster und visuelle Areale im Gehirn ist nicht ausreichend erforscht, obwohl theoretisch visuell getriggerte neurologische Reaktionen möglich sind.
  • Einzelstudien deuten an, dass Windräder das Mikroklima durch Luftumwälzung beeinflussen können (z. B. Temperatur, Taupunkt, Feuchtigkeit).

  • Es fehlen jedoch langfristige, systematische Studien, die messen, ob und wie:
    • Ernteerträge (z. B. Mais, Weizen, Obst) im Umfeld von Windparks abnehmen oder zunehmen,

    • Bodenfeuchtigkeit, Pestizidverteilung oder Bestäubung durch Windrad-induzierte Strömungsverhältnisse verändert werden.
  • Die Auswirkungen von EM-Feldern auf Tiernavigation, Pflanzenwachstum & mikrobielle Bodenaktivität sind bislang nur punktuell untersucht.

  • Konkreter Forschungsbedarf besteht zu:

    • 🐝 Orientierung von Bienen, Vögeln und Fledermäusen, die teilweise magnetfeldgesteuert navigieren.

    • 🌿 Wirkung schwacher EMF auf Pflanzen, etwa auf Keimung, Photosynthese oder Zellwachstum.

    • 🦠 Mikroökologie im Boden, z. B. Veränderungen im Pilz-Bakterien-Verhältnis oder Stickstoffbindung.

    • 👥 Chronische Belastung des Menschen durch EMF in ländlichen Gebieten mit mehreren Windparks und 5G-Sendeeinrichtungen – besonders in Kombination mit Infraschall.

Die biologische Wirkung von Infraschall, Stroboskoplicht und elektromagnetischen Feldern ist nicht pauschal gefährlich, aber noch nicht abschließend geklärt – vor allem nicht für vulnerable Gruppen und komplexe Ökosysteme.

Es braucht:

  • EEG-Feldstudien an Jugendlichen und kranken älteren Menschen

  • Langzeitbeobachtungen zur Ernteentwicklung in Windpark-Nähe

  • Interdisziplinäre Studien zu EMF-Wirkungen auf Flora, Fauna & Mikrobiome

Kommunikation von Windkraftanlagen:

  • Windräder selbst erzeugen keine „Kommunikation“ im klassischen elektromagnetischen Sinn, können aber durch elektronische Steuerung, Generatoren und Netzeinspeisung EM-Felder im Bereich von Hz bis MHz emittieren.

Einfluss auf Gehirn und Orientierung:

  • Die Orientierung von Zugvögeln und Bienen basiert unter anderem auf dem ErdmagnetfeldStörungen durch künstliche Felder in der Nähe (z.B. Hochspannungsleitungen) können potenziell Orientierungsfehler auslösen, aber spezifische Studien zu Windkraftanlagen fehlen bislang.

Bienen & Zugvögel:

  • Für Bienen wird ein Einfluss von elektromagnetischen Feldern auf das magnetische Orientierungssystem diskutiert, allerdings sind Studienergebnisse widersprüchlich. Spezifisch zu Windkraftanlagen fehlen direkte Untersuchungen.

  • Ähnlich ist es bei Zugvögeln: Ein Einfluss auf magnetische Navigation ist biologisch plausibel, aber es fehlen eindeutige Beweise aus Feldstudien.

Einfluss auf landwirtschaftliche Erträge:

  • Es gibt bislang keine belastbaren wissenschaftlichen Belege dafür, dass Windkraftanlagen die Erträge umliegender Felder durch Infraschall, EM-Felder oder andere Mechanismen direkt beeinflussen.

Infraschall & elektromagnetische Felder von Windkraftanlagen liegen meist unterhalb bekannter biologischer Schwellen.

Es besteht weiterer Forschungsbedarf, besonders im Hinblick auf Langzeiteffekte und sensible Individuen.

Auch wenn viele Studien keine akuten Gesundheitsrisiken durch niederfrequente oder hochfrequente EMF nachweisen konnten, gibt es wachsenden wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Konsens darüber, dass vorsorglicher Schutz für empfindliche Gruppen notwendig ist – insbesondere bei dauerhafter, kumulativer Belastung in Städten und Wohngebieten.

Krankenhäuser, Pflegeheime, Kitas und Schulen beherbergen besonders empfindliche Menschenz.B. Schwerkranke, Ältere, Säuglinge oder Jugendliche.

Maßnahmen könnten beinhalten:

  • EMF-Abschirmungen an Fenstern und Fassaden (z. B. mit metallbedampften Gläsern oder Abschirmputzen)

  • Einrichtung strahlungsarmer Ruheräume in Kliniken und Reha-Zentren

  • Abstandsvorgaben für neue 5G- oder Mobilfunksendeanlagen zu sensiblen Einrichtungen

  • baubiologische Gutachten bei der Planung neuer öffentlicher Gebäude
  • Säuglinge und Kinder reagieren empfindlicher auf EM-Felder, da ihr Nervensystem und Zellstoffwechsel sich noch entwickeln.

  • Warnhinweis: “Mütter mit Handy am Ohr schieben den Kinderwagen ist mehr als nur ein Bild – die Strahlungsbelastung in unmittelbarer Nähe des Kindes kann erhöht sein.

  • Aufklärung über:
    • Verwendung von Kopfhörern statt Direkttelefonie

    • Smartphone-freie Zonen in Kitas und Schulen

    • Verzicht auf WLAN-Babyphones oder Bluetooth-Spielzeug in der Nähe von Kleinkindern
  • 5G- und Mobilfunksendeanlagen werden oft ohne öffentliche Diskussion auf Dächern von Wohngebäuden installiert.

  • Forderung nach:
    • Veröffentlichungspflicht von 5G-Standorten auf kommunaler Ebene

    • Online-Zugriff auf Strahlungsintensität pro Wohnbereich (z. B. mit interaktiven Karten)

    • Recht auf Mietminderung, wenn Strahlungswerte nachweislich über Richtwerten liegen

    • Pflicht zur EMF-Messung bei Neuvermietung, ähnlich wie Energieausweise

Ein zukunftsorientiertes Konzept für “strahlungshygienische Städte” könnte beinhalten:

  • Zonierung von EMF-intensiven und EMF-armen Flächen

  • Einsatz von Lichtwellen- statt Funklösungen im öffentlichen Raum (z. B. LiFi statt WLAN)

  • Digitalisierung mit Rücksicht auf biologische Systeme

  • Integration von begrünten Flächen und Wasserflächen, die als natürliche EM-Feld-Dämpfer wirken
  • Die Entwicklung kompakter, individueller Messgeräte für elektromagnetische Felder (”EM-Watch”) ist ein zentrales Element für:
    • Selbstschutz in Alltag, Beruf und Wohnung
    • Transparenz und Bürgerbeteiligung bei Ausbau von 5G & Funkinfrastruktur
    • Aufbau crowdbasierter Strahlungskarten (ähnlich wie Luftqualitätskarten)
  • Geräte könnten z.B. Strahlung im 2G–5G, WLAN, Bluetooth und DECT-Bereich messen, mit GPS-Tracking und App-Anbindung

Ob Windrad, 5G oder Babyphone – elektromagnetische Strahlung gehört zur modernen Welt.

Umso wichtiger ist ein vorsorgender, transparenter und technologisch fundierter Umgang, besonders für Kinder, Kranke und sensible Lebensräume.

Wissenschaft, Städtebau und Technik müssen jetzt gemeinsam Strahlungshygiene als Leitprinzip ernst nehmen.

Dr. Hans-Ulrich Jabs, MD, PhD, MACP-ASIM,
Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie & Biochemiker,
American College of Physicians – American Society of Internal Medicine
KZAR – Kompetenzzentrum Autonome Regulationsmedizin
©2025, Dr. HU Jabs.