Apitherapie, Frequenztherapie, KZAR - Autonome Regulationsmedizin

Welchen Einfluss hat Bienensummen auf die menschliche Gehirnaktivität?

Es gibt interessante Hinweise aus der Forschung, dass bestimmte Harmonien zwischen Schumann-Resonanzen und menschlicher Gehirnaktivität existieren.

Hier ist der Stand der Forschung:

  • Die Bienensummen-Frequenz entspricht etwa der 40. Harmonischen der Grundfrequenz der Schumann-Resonanz.

  • Es gibt aktuell keine Studien, die zeigen, dass solch hohe Harmonische wie Bienensummen direkt auf Gehirnwellen resonant oder verstärkend wirken.

  • Studien zur Bienensummen beschäftigen sich meist mit Verhaltensanalyse der Bienen oder akustischer Identifikation, nicht mit Wechselwirkungen auf menschliches EEG.
  • Die Theorie, dass durch hohe Harmonische (wie Bienensummen) eine Verstärkung elektromagnetischer Kopplung mit dem Gehirn stattfinden könnte, ist physikalisch spekulativ.

  • Zwar zeigen die genannten Studien eine Synchronisation zwischen Gehirn & Schumann-Resonanzen, aber keine Hinweise auf Verstärkungen durch höhere Harmonische.

Obertöne bestimmen maßgeblich die Klangfarbe (Timbre) eines Tons.
Bei der Orgel sind sie entscheidend für die Unterscheidbarkeit verschiedener Register & Pfeifenbauformen:

  • Je nachdem, welche Obertöne (also Harmonische) betont oder abgeschwächt sind, ergibt sich ein völlig unterschiedlicher Klangcharakter bei gleichbleibender Tonhöhe.

Tiere haben sehr unterschiedliche Hörbereiche, oft weit über oder unter dem menschlichen Spektrum:

  • Hunde hören typischerweise von ca. 67 Hz bis zu 45.000 Hz – sie übertreffen Menschen vor allem im Hochfrequenzbereich.

  • Fledermäuse nutzen Ultraschall bis über 100.000 Hz zur Echoortung.

  • Elefanten hingegen hören auch Infraschall unter 20 Hz und kommunizieren teilweise mit Frequenzen unterhalb unseres Hörbereichs.

  • Vögel wie Tauben oder Eulen haben spezielle Frequenzempfindlichkeiten, die an ihr Lebensumfeld angepasst sind, oft im Bereich von 1.000–5.000 Hz, mit guter Richtungswahrnehmung.

Diese Tierarten haben ihre Hörbereiche oft an spezifische Umweltanforderungen oder Kommunikationsformen angepasst. Leider enthält die aktuelle Literaturlage in der Datenbank hierzu keine neuen Studien, aber die genannten Werte sind gut dokumentiert in zoologischer und audiologischer Fachliteratur.

Obertöne formen den Klangcharakter einer Orgel entscheidend durch ihre spektrale Zusammensetzung. Tiere besitzen je nach Art deutlich erweiterte oder verschobene Hörbereiche im Vergleich zum Menschen, angepasst an ihre natürlichen Lebensbedingungen.

Dr. Hans-Ulrich Jabs, MD, PhD, MACP-ASIM,
Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie & Biochemiker,
American College of Physicians – American Society of Internal Medicine
KZAR – Kompetenzzentrum Autonome Regulationsmedizin
©2025, Dr. HU Jabs.