Medizin, Solfeggio

Vagustherapie: Solfeggio, Singen, Atmen & taVNS – Die Kraft des Nervus vagus für mentale Gesundheit & Longevity!

Mentale Gesundheit bedeutet mehr als die Abwesenheit von Krankheit.
Sie beschreibt unser emotionales, psychisches & soziales Wohlbefinden.
Sie beeinflusst, wie wir denken, fühlen, handeln & mit Stress, Beziehungen und Herausforderungen umgehen.

Longevity steht für Langlebigkeit mit Qualität – ein langes Leben in körperlicher & geistiger Gesundheit. Im Fokus stehen hier die Zellgesundheit, Stressreduktion, Entzündungshemmung und die Förderung von Regeneration.

Die Vagustherapie nutzt verschiedene Methoden, um gezielt den Nervus vagus zu stimulieren – unseren wichtigsten Selbstheilungsnerv. Der Vagus ist Teil des Parasympathikus und reguliert Herzschlag, Atmung, Verdauung und Entzündungsreaktionen.

Moderne Formen der Vagustherapie sind:

  • Singen
  • Brummen
  • Atmen
  • Transkutane aurikuläre Vagusnervstimulation (taVNS)

Hierbei wird der Vagus direkt an der Ohrmuschel elektrisch stimuliert – meist am Tragus oder der Cymba conchae. Klinische Studien zeigen positive Effekte auf:

Das OM-Mantra im Ayurveda ist eine uralte Form der Vagus-Aktivierung durch Klang und Vibration. Beim Tönen von “OM” entstehen tieffrequente Schwingungen im Brust- und Kopfbereich – genau entlang des Vagus-Verlaufs. Dies beruhigt Geist & Körper, reduziert Stress und stärkt die Resilienz.

  • Singen, Brummen & OM: Aktive vagale Stimulation durch Eigenvibration.
  • taVNS: Externe elektrische Stimulation für gezielte Neuromodulation.
  • Langfristig: Mehr Ruhe, bessere Herzratenvariabilität, niedrigere Entzündungsmarker und eine verbesserte Gehirnleistung.
  1. Frequenzbedeutung bei taVNS
    Unterschiedliche Frequenzen haben unterschiedliche Effekte:

Mögliche Verbindung beider Methoden
Eine interessante Hypothese wäre, dass bestimmte musikalische Frequenzen (wie Solfeggio) vagale Effekte unterstützen oder mit taVNS kombiniert werden könnten, um emotionale oder stressregulierende Effekte zu verstärken. Studien hierzu existieren aber noch nicht.
Die Wahl der taVNS-Frequenz könnte als evidenzbasierter Ausgangspunkt dienen (z.B. 20 Hz für Stimmungsregulation).

Aktuell gibt es keine direkte Evidenz für eine Verbindung zwischen Solfeggio-Frequenzen & taVNS. Die Forschung zu taVNS zeigt jedoch klare frequenzabhängige Effekte auf Hirnareale, Stimmung und vegetative Regulation.

Eine Kombination oder Vergleich mit akustischen Frequenztherapien wie Solfeggio wäre ein spannendes zukünftiges Forschungsfeld.

Vagustherapie durch Singen, Brummen & taVNS ist ein einfach umsetzbarer, wissenschaftlich fundierter Weg zu mehr mentaler Gesundheit & Longevity.

Mit meinem Gitarrenlehrer Alexander Kasselman habe ich Versuche zur Vagus-Stimulation durch Singen & Solfeggio-Frequenzen gemacht. Wir werden durch HRV-Analyse die Effekte auf den Vagus verifizieren.

Infos: https://zenowell.ai/?ref=DRJABS

Dr. Hans-Ulrich Jabs, MD, PhD, MACP-ASIM,
Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie & Biochemiker,
American College of Physicians – American Society of Internal Medicine
KZAR – Kompetenzzentrum Autonome Regulationsmedizin
©2025, Dr. HU Jabs.