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Weckruf II: Das vergessene Hautmikrobiom in der ästhetischen Dermatologie!

Warum behandeln wir die Haut, ohne ihre Mikroorganismen zu kennen – oder gar zu schützen?

Doch das elementarste Schutzsystem der Haut – das Mikrobiom – bleibt oft außen vor.

Dabei ist es kein Trend, sondern ein lebendiges Ökosystem, das über Entzündung, Immunabwehr, Heilung, Hautbild und sogar psychische Gesundheit mitentscheidet.

Ein billionenfacher Mantel aus Bakterien, Viren, Pilzen & Mikroalgen, die mit unserer Haut in einer feinen Balance leben.

Es schützt vor Krankheitserregern, reguliert pH, beeinflusst das Hautimmunsystem – und kommuniziert sogar mit Darm & Gehirn.

Kurz: Nein.

VISIA® erkennt makroskopische Hautveränderungen, aber nicht die mikrobielle Besiedlung.

Eine gestörte Hautflora bleibt unsichtbar – obwohl sie eine Schlüsselrolle bei Akne, Rosazea, Perioraler Dermatitis, Ekzemen & Hautalterung spielt.

Die sogenannte Darm-Haut-Achse ist wissenschaftlich belegt.

Ein Ungleichgewicht im Darmmikrobiom kann systemische Entzündungen fördern – die Haut reagiert mit Irritation, Trockenheit, Unreinheiten oder sogar Autoimmunreaktionen.

  • Antibiotika & Kortison
  • Alkoholhaltige Kosmetika & Tenside
  • Übermäßige Reinigung & Peelings
  • UV-Strahlung & Luftverschmutzung
  • Stress & unausgewogene Ernährung

Dermatologische Behandlungen müssen umdenken:

  • Keine Sterilität, sondern Selektion.
  • Keine aggressive Reinigung, sondern mikrobielle Balance.
  • Verzicht auf systemische Antibiotika bei chronischen Hauterkrankungen.
  • Integration von Prebiotika (Nahrung für gute Bakterien)
  • Einsatz von Postbiotika (Stoffwechselprodukte der Mikroben) zur Immunmodulation

Doch sie braucht:

  • Transparente Formulierungen
  • Verzicht auf Konservierungs-Overkill
  • Wissenschaftlich getestete Mikrobiom-Wirkstoffe

JetPeel™ bietet eine intensive, aber nicht-invasive Hydroporation.

Ob es dem Mikrobiom nützt oder schadet, hängt von den eingesetzten Wirkstoffen ab. Wird es mit pH-neutralen, konservierungsarmen, postbiotisch aktiven Seren kombiniert, kann es sogar helfen, die Barriere zu stabilisieren.

Ästhetik darf nicht länger blind gegenüber dem Unsichtbaren sein.

Wir brauchen einen Paradigmenwechsel:

  • Von makelloser Haut zu mikrobiell intakter Haut.

  • Von Symptombehandlung zur Hautökologie.

  • Von Hightech zur Highsense-Dermatologie.

#Hautmikrobiom #DermatologieNeuDenken #Skingevity #BiologischeÄsthetik #MicrobiomeAwakening

Dr. Hans-Ulrich Jabs, MD, PhD, MACP-ASIM,
Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie & Biochemiker,
American College of Physicians – American Society of Internal Medicine
KZAR – Kompetenzzentrum Autonome Regulationsmedizin
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