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Die Epigenetik von Weihnachten!  

Wie Rituale, Gerüche und Gemeinschaft unsere Gene beeinflussen

Weihnachten ist eine Zeit voller Rituale, Düfte und Begegnungen, die nicht nur unser Wohlbefinden fördern, sondern auch auf epigenetischer Ebene wirken.

Epigenetik beschreibt die reversible Regulierung der Genexpression ohne Veränderungen der DNA-Sequenz.

Faktoren wie Sinneseindrücke, soziale Interaktionen & Meditation beeinflussen diese Regulation und können langfristige Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden haben.

Gemeinsames Essen verstärkt soziale Bindungen und beeinflusst die Ausschüttung von Oxytocin, einem Hormon, das auch epigenetisch wirkt.

Festtagsgerichte wie Gänsebraten liefern zudem Omega-3-Fettsäuren, die neuroprotektive Gene fördern (Kidd, 2007).

Die Teilnahme an Weihnachtsfeiern stärkt die sozialen Netzwerke, was epigenetisch die Expression von Genen beeinflusst, die mit Stressbewältigung und Langlebigkeit in Verbindung stehen.

Positive soziale Interaktionen aktivieren entzündungshemmende Signalwege (Cole, 2013).

Meditative Momente, etwa in Gottesdiensten, fördern epigenetische Veränderungen, die mit Entspannung und psychischer Gesundheit assoziiert sind.

Studien belegen, dass Meditation die Aktivität von Genen beeinflusst, die mit Stressregulation & Entzündungsprozessen zusammenhängen (Black & Slavich, 2016).

Das Schenken aktiviert das Belohnungssystem und erhöht Dopamin, das epigenetisch die Expression von Genen beeinflusst, die mit Wohlbefinden und Belohnung assoziiert sind.

Die Kombination aus emotionalem Wohlbefinden, sozialen Bindungen und sinnlichen Eindrücken macht die Weihnachtszeit zu einer Phase der Regeneration und Heilung.

Literaturverzeichnis
1. Cajochen, C., et al. (2013). Melatonin modulation by light. Nature Reviews Neuroscience.

2. Rao, P. V., & Ramadasan, K. (2021). Cinnamaldehyde: An antioxidant and antimicrobial agent. Food Science and Technology.

3. Breit, S., et al. (2018). Vagus nerve stimulation in immunomodulation. Brain, Behavior, and Immunity.

4. Kidd, P. M. (2007). Omega-3 fatty acids in brain and neurological health. Neurochemistry InternationalPNAS.

6. Black, D. S., & Slavich, G. M (2016). Mindfulness and genes. Neuropsychobiology.

Dr. Hans-Ulrich Jabs, MD, PhD, MACP-ASIM
American College of Physicians – American Society of Internal Medicine
Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie & Biochemiker
KZAR – Kompetenzzentrum für Autonome Regulationsmedizin
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