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Lithium – Das vergessene Spurenelement des Gehirnstoffwechsels

Lithium & Schumann-3D-Systeme – Brainpower in der Medical Wellness

Lithium, oft bekannt als Medikament zur Behandlung bipolarer Störungen, hat eine tiefere biochemische Bedeutung im Gehirnstoffwechsel, die oft übersehen wird. Dieser Artikel beleuchtet die Rolle von Lithium im Gehirn, seine biochemischen Wirkmechanismen, die Bedeutung in der Medical Wellness und seine präventiven Eigenschaften gegen neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer.

Lithiumvorkommen auf der Erde
Lithium kommt in verschiedenen geologischen Formationen weltweit vor, insbesondere in Salzseen und bestimmten Mineralvorkommen. Die größten Lithiumreserven finden sich in Ländern wie Chile, Australien und Argentinien, wo es hauptsächlich aus Salaren (Salzseen) gewonnen wird.

Lithiumgehalt in Mineralwässern
Der Lithiumgehalt in Mineralwässern variiert je nach geologischen Bedingungen erheblich (https://www.originalhealth.net/3606). Einige Quellen, insbesondere in Regionen mit hoher geothermischen Aktivität, weisen erhöhte Lithiumkonzentrationen auf. Diese natürlichen Lithiumvorkommen im Trinkwasser können möglicherweise zu einer Verbesserung der allgemeinen psychischen Gesundheit beitragen.

EU-Richtlinien zu Lithium als Nahrungsergänzung
Die Europäische Union hat im Anhang II der Nahrungsergänzungsmittel-Richtlinie vom 06.12.2019 verfügt, das Nahrungsergänzungsmittel mit Lithium weder in Deutschland noch in einem anderen Mitgliedsstaat der EU verkauft werden dürfen. In einigen EU-Ländern wird Lithium in niedrigen Dosierungen als Nahrungsergänzungsmittel angeboten, da es positive Effekte auf die psychische Gesundheit haben kann.

Biochemie des Lithiums
Lithium beeinflusst verschiedene biochemische Prozesse im Gehirn, einschließlich der Regulierung des Glukosemetabolismus und der mitochondrialen Funktion. Studien zeigen, dass Lithium die Aufnahme von Glukose im Gehirn steigert und dadurch den Energiestoffwechsel verbessert (Rose & Warms, 1980). Weiterhin wird die oxidative Phosphorylierung in Mitochondrien durch Lithium verstärkt, was auf eine Verbesserung der Energieproduktion hinweist (Maurer et al., 2009).

Lithium und Gehirnplastizität
Lithium moduliert mehrere intrazelluläre Signalwege, die mit Neuroplastizität und neuronaler Resilienz verbunden sind. Langzeitbehandlung mit Lithium kann die kortikale Dicke und das Volumen des Hippocampus erhöhen, was auf eine Förderung der Gehirnplastizität hinweist (Forlenza et al., 2014).

Prävention von Demenz
Epidemiologische Studien und klinische Forschung zeigten, dass Lithium das Risiko für Demenzerkrankungen senken kann. Die neuroprotektiven Eigenschaften von Lithium, einschließlich der Verringerung von oxidativem Stress und Entzündungen, kann eine Schlüsselrolle bei der Prävention von Alzheimer und anderen neurodegenerativen Erkrankungen spielen (Forlenza et al., 2014).

Lithium als Batterie der Nervenzelle
Die Wirkung von Lithium auf die mitochondriale Funktion und die Energieproduktion ist ein zentraler Aspekt seiner neurobiologischen Rolle. Lithium erhöht die Aktivität wichtiger Enzyme der mitochondrialen Atmungskette, was zu einer verbesserten Energieversorgung der Nervenzellen führt (Maurer et al., 2009).

Schumann-Resonanz und Gehirnwellen
Es gibt Hypothesen über die Wechselwirkung von Lithium mit natürlichen elektromagnetischen Feldern wie der Schumann-Resonanz, die Gehirnwellen beeinflusst. Obwohl dies ein weniger erforschtes Gebiet ist, könnte die Wirkung von Lithium auf die neuronale Aktivität und die Regulation von Neurotransmittern einen Zusammenhang herstellen (Bliss & Ailion, 1970).

Schumann-3D-Systeme & Medical Wellness
Schumann-Resonanz-Frequenzen, die natürlichen elektromagnetischen Frequenzen der Erde, haben einen potenziellen Einfluss auf die Gehirnwellenaktivität. Lithium könnte durch seine neurobiologische Wirkung eine Wechselwirkung mit diesen Frequenzen haben und so die neuronale Kommunikation und Stabilität verbessern. Schumann-3D-Systeme synchronisieren die natürliche Schumann-Frequenz (7,83 Hz) mit den elektromagnetischen Wellen des Gehirns und können körperliche, geistige und seelische Gesundheit und Wohlbefinden fördern.

Schlussfolgerung
Lithium spielt eine vielseitige und bedeutende Rolle im Gehirnstoffwechsel, weit über seine bekannte Anwendung als Medikament hinaus. Es moduliert grundlegende biochemische Prozesse, unterstützt die Gehirnplastizität und kann eine präventive Wirkung gegen neurodegenerative Erkrankungen haben. Weitere Forschung ist notwendig, um das volle Potenzial dieses Spurenelements im Gehirnstoffwechsel zu verstehen und zu nutzen.

Literaturverzeichnis
– Bliss, E., & Ailion, J. (1970). The effect of lithium upon brain neuroamines. Brain Research, 24(2), 305-310.
– Forlenza, O., Coutinho, A., Aprahamian, I., Prando, S., Mendes, L. L., Diniz, B., Gattaz, W., & Buchpiguel, C. (2014). Long-term lithium treatment reduces glucose metabolism in the cerebellum and hippocampus of nondemented older adults: an [¹⁸F]FDG-PET study. ACS Chemical Neuroscience, 5(6), 484-489.
– Maurer, I., Schippel, P., & Volz, H. (2009). Lithium-induced enhancement of mitochondrial oxidative phosphorylation in human brain tissue. Bipolar Disorders, 11(5), 515-522.
– Rose, I. A., & Warms, J. V. (1980). Lithium action on glucose uptake in brain; Role of glucose-1,6-P2 as a regulator of hexokinase. Biochemical and Biophysical Research Communications, 92(3), 1030-1036.
– Kohno, T., Shiga, T., Toyomaki, A., Kusumi, I., Matsuyama, T., Inoue, T., Katoh, C., Koyama, T., & Tamaki, N. (2007). Effects of lithium on brain glucose metabolism in healthy men. Journal of Clinical Psychopharmacology, 27(6), 698-702.
-Nehls, M. Das Lithium-Komplott. Plädoyer für ein essentielles Spurenelement. Der verbotene Schlüssel zur mentalen Gesundheit. Mental Enterprises, Erscheinungsjahr:2025, ISBN: 978-3981404890.



Dr. Hans-Ulrich Jabs, MD, PhD, MACP-ASIM
Facharzt Innere Medizin, Geriater & Biochemiker
KZAR – Kompetenzzentrum Autonome Regulationsmedizin