Aesthetic Medicine


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Herzlichen Glückwunsch, Frederic!

zu Deiner ersten internationalen Arbeit als Erstautor. Ich freue mich, dass Du die Liebe zur Naturwissenschaft mit mir teilst. Ich verstehe von Deiner Arbeit nur die Hälfte, aber ich weiss, wieviele Stunden im Labor und frustrane Ansätze darin stecken.

Aber dies ist nur der Anfang und Du durftest einen Blick hinter die Geheimnisse der Schöpfung werfen. Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinen weiteren Forschungen und Demut vor der Natur.

Dein Vater

https://www.nature.com/articles/s41467-017-02312-7


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Chronobiologie & Regulationsmedizin für Gesundheit und Wohlbefinden

Neurons in the brain that produce the pleasure-signaling neurotransmitter dopamine also directly control the brain’s circadian center, or „body clock“ – the area that regulates eating cycles, metabolism and waking/resting cycles – a key link that possibly affects the body’s ability to adapt to jet lag and rotating shift work, a new University of Virginia study has demonstrated.

The finding is reported in today’s online edition of the journal Current Biology.
„This discovery, which identifies a direct dopamine neuron connection to the circadian center, is possibly the first step toward the development of unique drugs, targeting specific neurons, to combat the unpleasant symptoms of jet-lag and shiftwork, as well as several dangerous pathologies,“ said Ali Deniz Güler, a UVA professor of biology and neuroscience who oversaw the study in his lab.

Modern society often places abnormal pressure on the human body—from shifting time schedules due to air travel, to work cycles that don’t conform to natural light, to odd eating times—and these external conditions create an imbalance in the body’s natural cycles, which are evolutionarily synchronized to day and night. These imbalances may contribute to depression, obesity, cardiovascular diseases and even cancer.
„Scientists have been working for decades to help the body’s circadian system readily re-synchronize to variable work and eating schedules and flights across multiple time zones,“ Güler said. „Finding this connection between dopamine-producing neurons and the circadian center allows us to target these neurons with therapies that could potentially provide relief of symptoms for travelers and shift workers particularly, and possibly people with insomnia.“
Sleep disorders and abnormal circadian rhythms affecting the brain and other organs can worsen many pathologies involving aberrant dopamine neurotransmission, Güler said, including Parkinson’s disease, depression, attention deficit/hyperactivity disorder, bipolar disorder, schizophrenia and drug addiction.
„New understanding of dopamine-producing neurons and the connection to the body’s biorhythms may go a long way toward treatments to alleviate the harmful effects of these serious pathologies,“ Güler said.
Güler’s laboratory specializes in identifying neural circuits that govern biological rhythms in the brain, providing unique therapeutic targets for a range of diseases. Ph.D. candidate Ryan Grippo, Güler’s graduate student, led the Current Biology study.
The researchers used two types of mice in their investigation: one normal, the other with dopamine signaling disrupted. By shifting the light schedules of the two groups by six hours, a jet-lag effect, they found that the dopamine-disrupted animals took much longer to resynchronize to the six-hour time shift, indicating feedback between the dopamine neurons and the circadian center.
„This shows that when we engage in rewarding activities like eating, we are inadvertently affecting our biological rhythms,“ Güler said. „We may have found the missing link to how pleasurable things and the circadian system influence one another.“
More information: Current Biology (2017). DOI: 10.1016/j.cub.2017.06.084


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Das Gesetz des Minimums!

TORC1 ist ein Proteinkomplex, der mTOR und einige andere assoziierte Proteine mit einschließt. Dieser Komplex fungiert in der Zelle als Sensor für den Status von Nährstoffen, oxidativem Stress und Energie. Kontrolliert wird dieser Komplex durch Insulin, Wachstumshormone, oxidativem Stress und Aminosäuren, hier besonders durch Leucin.

Ein aktiviertes TORC1 aktiviert seinerseits die Proteinbiosynthese. Um eine Zelle wachsen zu lassen, müssen eine Reihe von Ressourcen für die Proteinbiosynthese vorhanden sein, wie genug zelluläre Energie in Form von ATP, Sauerstoff, Nährstoffe, die richtigen Wachstumsfaktoren und so weiter. mTOR ist ebenfalls ein Protein, das eine Reihe von Aktivitäten der Zelle reguliert, wie das Zellwachstum, Zellteilung, Zellmotilität, das Überleben der Zelle, Proteinbiosynthese und Transkription bei der Biosynthese.
Wenn also aufgrund der anspruchsvollen Anforderungen für die Aktivierung von TORC1 – ATP, Sauerstoff, Nährstoffe, die richtigen Wachstumsfaktoren und so weiter – ein Faktor fehlt, dann bleibt die Aktivierung von TORC1 aus. Und das genau geschieht beim Fehlen von Nährstoffen wie sie mit einer Kalorienrestriktion einhergehen.
http://www.cell.com/cell-reports/fulltext/S2211-1247(14)00729-3


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Das Mikrobiom des Menschen – essentiell für Gesundheit und Schönheit

Das Mikrobiom des Menschen ist essentiell für Gesundheit und Wohlbefinden. Störungen durch Konservierungsmittel in Kosmetika und Geräte, die die Hautbarriere schädigen, sind Ursache für chronische Hauterkrankungen.
‚Cutaneous microbiome composition in neonatal life is crucial in shaping adaptive immune responses to skin surface microbiome, and disrupting these interactions by frequent bathing might have enduring health implication.

As infants contact environmental microbiota and as different areas of the skin develop distinct moisture, temperature, and glandular characteristics, individual skin habitats arise with divergent, increasingly diverse microbiota. 
These habitats then continue to transform with puberty, aging, and environmental exposures. The skin is a site of constant dialog between the immune system and skin surface flora (microbiome).‘ Florence Barrett-Hill!


http://www.drjabs.org/


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SANAKIN® – die autologe CIT (Cytokin-Induktion-Therapie) für Dermatologie & Ästhetik

Sanakin® – die CIT-Technologie für den Arzt zur Behandlung degenerativer Alterungs-bzw. Entzündungsprozesse der Haut.

»Der Körper besitzt eigene Regenerationskräfte und kann sich somit selbst heilen«

Diese Erkenntnis ist die Grundlage unserer neuentwickelten Technologie, mit deren Unterstützung der Arzt degenerative Alterungs- bzw. Entzündungsprozesse der Haut effektiv behandeln kann.

Die Wirksamkeit der dabei entstandenen positiven körpereigenen Interleukine, Peptide und Wachstumsfaktoren, zur Revitalisierung der Haut, zeigen folgendes Ergebnis: Die körpereigenen Immunproteine wirken kausal und effektiv.
Mittels der neuentwickelten Technologie entsteht ein entzündungshemmendes und regeneratives Serum, das auf der Vervielfachung körpereigener Interleukine und Wachstumsfaktoren basiert. Dieses unterstützt die natürlichen Regenerations- und Revitalisierungsprozesse der Haut, indem die natürliche Zellerneuerung beschleunigt wird. Die im Serum vorhandenen positiven körpereigenen Immunproteine wirken revitalisierend, bei einer gleichzeitig sehr hohen Verträglichkeit.

Im Vergleich zu anderen Therapieformen bietet die Technologie dem Arzt eine einzigartige Möglichkeit: Die Haut wird rein biologisch und vollständig körpereigen behandelt.

Im Gegensatz zu kosmetischen Cremes, die die Hautbarriere nicht überwinden und den Passivsubstanzen Botulinumtoxin (Botox®) und Hyaluronsäure, regt das körpereigene Serum aktiv die Zellerneuerung in tiefen Hautschichten an. Körpereigene Immunproteine stimulieren die Fibroblasten in der Dermis, Kollagen zu produzieren.

Durch die Anwendung der neu entwickelten Technologie setzt der behandelnde Arzt ein autologes (körpereigenes) Serum ein, welches seine Wirkung schon in kurzer Zeit entfaltet.

Die ästhetischen Anwendungsgebiete sind der gezielte Volumenaufbau der Haut mit biologisch aktivem, körpereigenen Kollagen (CIT = Collagen Induction Therapy) im Gesicht, am Hals und im Dekolletébereich, mittels Unterspritzung der Falten und durch Medical Needling.
Zusammenfassend liegen die Vorteile der Technologie darin, dass der behandelnde Arzt in der Lage ist, seinen Patienten eine effektive Behandlung bei jeglichen degenerativen Alterungs- bzw. Entzündungsprozessen der Haut anzubieten, bei zusätzlich hoher Verträglichkeit und geringen Nebenwirkungen.

Anwendungsbereiche des Serums
• jünger aussehende Haut
• weniger Falten
• Glabella-Falte
• Nasolabial-Falte
• Periorale Falten
• Lachfalten
• Zornesfalten auf der Stirn
• Mundwinkel
• Periorbitale Falten (Krähenfüße)
• Augenbrauen-Lifting
• Tränensäcke
• Lippenkonturen
• Philtrum
• Volumenaufbau
• verbesserte Konturen
• Augmentation von Wangen, Kinn und Hals
• Haarausfall
• Entzündungen auf der Haut (z.B. Strahlenschäden, nach Chemotherapie)
• Akne
• Schuppenflechte
• Narbenbehandlung
• Neurodermitis.

Die Vorteile im Überblick
Eine Behandlung mit Hilfe von Sanakin® hat für den Patienten zahlreiche Vorteile:
• natürliches und sicheres Verfahren
• Unterstützung der körpereigenen Regenerationskräfte
• Behandlung von Hautentzündungen
• Auffrischung der Haut
• nebenwirkungsarme Therapie
• individuelle Behandlung durch den Arzt
• keine Überdosierung möglich
• uneingeschränkte Therapiedauer
• schnelle Einsatzmöglichkeit
• unkomplizierte Handhabung
• alle Verbrauchsmaterialien im Komplett-Set.


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Das Gehirn: Schaltstelle zwischen Innerer Medizin und Neurologie  

DGIM aktuell 3/2017.

 Langlebigkeit gelingt nur dann wirklich gut, wenn – trotz meist mehrerer chronischer Erkrankungen – Körper und Geist ihre Funktionalität derart erhalten können, dass ein Lebenmit erfüllender sozialer Teilhabe möglich bleibt. Ab dem 80. Lebensjahr sind es jedoch die Einschränkungen in den Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) sowie kognitive Einbußen, die quantitativ massiv ansteigen und gerade eine soziale Teilhabe gefährden.
Vor Kurzem – am 21. September 2017 – fand der diesjährige Welt-Alzheimertag statt. Im Volksmund heißt es gerne: „Er oder sie hat Alzheimer“. Immer mehr kristallisiert sich aber heraus, dass Mischformen aus der Alzheimer- Demenz und vaskuläre Demenzen in all ihren Ausprägungen – so auch der Schlaganfall – oft gleichzeitig an den kognitiven Einbußen wie auch den Verhaltensstörungen pathophysiologisch beteiligt sind. 

Internisten werden täglich mit vaskulären Risikofaktoren und deren Komplikationen konfrontiert. Diese sind auch integraler Bestandteil internistischer Therapien. Doch auch die Alzheimer-Demenz zeigt viele Bezüge zur Inneren Medizin. Genannt seien hier der Zusammenhang zwischen Hypercholinesterinämie sowie Diabetes mellitus – nicht nur mit vaskulären Demenzen, sondern auch der Demenz vom Alzheimer-Typ. Weiter sind die Amyloid-Plaques, die im Gehirn gefunden werden, durch eine Gruppe von Mikrogliazellen umgeben – also von Entzündungszellen im Zentralnervensystem.

Auch die Ernährungsmedizin interferiert stark mit den Demenzerkrankungen – beispielsweise weil eine ausgewogene Ernährung reich an Anti-Oxidantien präventiv gegen kardio-vaskuläre Erkrankungen und gegen die Alzheimer- Demenz wirkt. Im Laufe der Progression einer Demenzerkrankung spielen Ernährungsprobleme immer eine Rolle, bis zu ethischen Fragen der Ernährung – zum Beispiel über eine perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG) – am Ende des Lebens. Rezente Daten betonen auch den engen Zusammenhang mit dem Mikrobiom, gastrointestinalen neuralen Veränderungen und einer weiteren neurodegenerativen Erkrankung, dem M. Parkinson.

„Mens sana in corpore sano“ – etwas plakativ ausgedrückt könnte man sagen: Der Geist folgt dem Körper und nicht umgekehrt, entwicklungsgeschichtlich vielleicht gar nicht so un- gewollt. Auf alle Fälle gilt es, die kollegialen Verflechtungen zwischen Innerer Medizin und Neurologie zu pflegen, gerade in Zeiten großer demographischer Veränderungen. 
Hier spiegelt sich das Leitthema des Kongresses 2018 wider, dass die Innere Medizin die Medizin für den ganzen Menschen darstellen kann und soll. 

Wie oben dargelegt, sind präventive Ansätze zur Vermeidung respektive Verzögerung demen- tieller Erkrankungen von Nöten. Epidemiologische Studien, die Ansätze zur Prävention ganz allgemein eröffnen oder auch Interventionsstudien, die die Umsetzung solcher Ansätze zum Ziel haben, sind auch der Fokus des von der DGIM vergebenen Präventionspreises. Wir freuen uns sehr auf viele interessante Bewerbungen.

In den letzten Presidental News wünschte ich Ihnen viel Sommersonne. Nun kommt die Zeit der „Farbenlehre“ wie auch die der Erntezeit. Kosten Sie von dieser – ja, ich kann es nicht lassen – anti-oxidativen Fülle!

Ihr Cornel C. Sieber, Nürnberg und Regensburg

Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) 2017/2018