Magnetfelder und Lichtfrequenzen steuern 30 Billionen Zellen im Menschen mit Lichtgeschwindigkeit.
Rotierende ringförmige Magnetfelder sind ein faszinierendes Phänomen in der Physik, das sowohl in der technischen als auch in der medizinischen Forschung von großem Interesse ist. Diese Magnetfelder, die in einem ringförmigen Muster um ein Zentrum rotieren, erzeugen einzigartige physikalische Effekte, die für eine Vielzahl von Anwendungen genutzt werden können.
Physiker der Technischen Universität, Graz berichteten in der Zeitschrift Journal of the American Chemical Society (Wilhelmer, R. 2024) von ihrer Entdeckung, dass Phthalocyanine interessante magnetische Eigenschaften haben und durch Licht auf ein höheres Energie-Niveau gehoben werden können.
Phthalocyanidine sind ringförmige, organische Moleküle, die wie Porphyrin, Chlorophyll und Hämoglobin als Farbstoffe (Chromophore) mit Licht und magnetischen Feldern interagieren.
In den Mitochondrien der Zellen befinden sich Chromophore, die mit Biofrequenzen die Energie zum Stoffwechsel und zum Leben liefern.
In der Natur nutzen Vögel das Magnetfeld der Erde zur Orientierung beim Flug zu den südlichen Brutstätten. Auch der Mensch besitzt einen Magnet-Sinn, der die Hirnwellen mit den Schumann-Frequenzen der Erde in Resonanz bringt.
LMU-Forscher haben die Verteilung magnetischer Kristalle im gesamten menschlichen Gehirn untersucht. Die Studie zeigt, dass sie asymmetrisch im Kleinhirn und Hirnstamm verteilt sind (Scientific Reports 2018).
In der Medizin werden rotierende Magnetfelder zu diagnostischen Zwecken beispielsweise in der Magnetresonanztomographie (MRT) und in der Magnetfeldtherapie eingesetzt.
Seit neuestem werden ringförmige rotierende Magnetfelder und Lichtfrequenzen in Verbindung mit transdermalen Wirkstoffen in der Dermatologie und kosmetischen Ästhetik zur Behandlung von Hauterkrankungen und zur Verjüngung des Hautstoffwechsels auf mitochondrialer Ebene angewandt (DermWave Pro, Oro Vim, https://www.landsberg.eu/produkte/dermwavepro/).
Grundlagen rotierender ringförmiger Magnetfelder
Ein rotierendes ringförmiges Magnetfeld entsteht, wenn ein Magnetfeld in einem ringförmigen Pfad mit einer bestimmten Frequenz rotiert. Diese Felder erzeugen eine Lorentz-Kraft, die auf geladene Teilchen wirkt und diese in Bewegung setzt. Die Lorentz-Kraft ist definiert als die Kraft, die eine elektrische Ladung in einem Magnetfeld erfährt, und ist proportional zur Geschwindigkeit der Ladung und der Stärke des Magnetfelds.
Wechselwirkungen mit Chromophoren
Chromophore sind Moleküle oder Teile von Molekülen, die für die Absorption von Licht verantwortlich sind. Wenn Chromophore in ein rotierendes ringförmiges Magnetfeld gebracht werden, können ihre elektronischen Zustände beeinflusst werden. Dies kann zu Veränderungen in ihren optischen Eigenschaften führen, wie etwa der Absorptions- oder Emissionsspektroskopie. Solche Wechselwirkungen sind besonders nützlich in der molekularen Spektroskopie und der Entwicklung neuer Materialien.
In der Dermatologie werden Chromophore und Lichtfrequenzen in der Photodynamischen Therapie (PDT) eingesetzt. Seit dem Altertum wird die Heilkraft des Toten Meeres geschätzt, die die einzigartige Kombination der wassergefilterten Infrarotstrahlung der Sonne mit dem hohen Mineralgehalt (Magnesium, Lithium, Kalium) des Wassers bei Hauterkrankungen nutzt.
Optische Stimulation
Rotierende ringförmige Magnetfelder können auch zur optischen Stimulation verwendet werden. Durch die Wechselwirkung des Magnetfelds mit lichtabsorbierenden Molekülen kann die optische Aktivität gesteuert werden. In der dermato-kosmetischen Galenik werden natürliche Substanzen wie Melatonin und Melanopsin zur lichtaktivierten Wirkverstärkung im Hautstoffwechsel eingesetzt.
Medizinische Anwendungen
In der Medizin bieten rotierende ringförmige Magnetfelder zahlreiche innovative Anwendungsmöglichkeiten. Sie können in der Magnetfeldtherapie eingesetzt werden, um biologische Gewebe zu stimulieren und Heilungsprozesse zu fördern.
Auch in der bildgebenden Diagnostik, insbesondere in der Magnetresonanztomographie (MRT), können diese Felder zur Verbesserung der Bildqualität und zur Reduzierung von Bildartefakten beitragen.
In der dermatologischen Ästhetik werden Radiofrequenzen mit ringförmigen rotierenden Magnetfeldern zur tiefgreifenden Haut- und Bindegewebsbehandlung, zur gezielten Beeinflussung des Hautstoffwechsels, zur Wundheilung und zur Straffung des Bindegewebes eingesetzt (DermWave Pro™, VolumetriQ™, Oro Vim™).
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Literaturverzeichnis
Wilhelmer, R., Diez, M., Krondorfer, J.K., &Hauser, A.W. (2024). Molecular Pseudorotation in Phthalocyanines as a Tool for Magnetic Field Control at a Nanoscale. J. Am. Chem. Soc. 146, 14620-14632.
Haver, R., Herz, L.M., Anderson, H.L. (2019). Aromaticity and Antiaromaticity in the Extended States of Porphyrin Nanorings. J. Phys. Chem. Lett. 10, 2017-2022.
Kavet, R., Brain, J. (2021). Cryptochromes in Mammals and Birds: Clock or Magnetic Compass? Physiology. 36, 183-194.
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Gilder, S.A., Wack, M., Kaub, L., Roud, S.C., Peterson, N., Heinsen, H., Hillebrand, P., Milz, S. & Schmitz, C. (2018). Distribution of magnetic remanence carriers in the human brain. Scientific Reports Volume 8, Article Number: 11363.
Dr. Hans-Ulrich Jabs, MD, PhD, MACP-ASIM
Facharzt Innere Medizin, Geriatrie & Biochemie
Senior Medical Advisor, Landsberg Academy, Malta

