Aesthetic Medicine


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„Mit offener Nase durch die Welt gehen ….“

dies ist eine Aufforderung des „Duftpapstes“ Prof. Dr. Dr. med. Hanns Hatt, der die Biologie und Biochemie des Riechens erforscht. Duftrezeptoren kommen nicht nur in der Nase, sondern neben anderen Organen auch in der Haut vor. Wir riechen mit der Haut.

Der Hautstoffwechsel kann durch Duftstoffe beeinflusst werden. Beispielsweise ist ein Bestandteil des Sandelholzduftes ein Wirkstoff, der die Hautregeneration anregt und Entzündungen reduziert.

Aber Vorsicht! Duftstoffe sind nicht gleich Duftstoffe. Synthetische Düfte – und das sind fast alle Parfümstoffe in Kosmetika – sind die Nummer 1 der sensibilisierenden und allergisierenden Inhaltsstoffe von Kosmetika.

Die Aromatherapie nutzt nur natürliche, ätherische Öle in Konzentrationen, wie sie in der Natur vorkommen und erzielt damit hervorragende Heilerfolge.

https://www.planet-wissen.de/natur_technik/sinne/riechen/interview_hatt.jsp


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Entzündliche Hauterkrankungen durch oxidativen und nitrosativen Stress

Die Ätiologie und Pathogenese entzündlicher Hauterkrankungen wie Psoriasis, Atopische Dermatitis, Rosacea, Akne vulgaris und Aktinische Keratose sind nur teilweise bekannt. Bei den exanthematischen Hauterkrankungen werden Erbfaktoren und (auto-)immunologische Mediatoren für chronische Entzündungsprozesse und epidermale Hyperproliferationen diskutiert. Aktinische Keratosen sind die häufigsten Kanzerosen der chronisch UV-geschädigten Haut. Der Übergang in Plattenepithelkarzinome wird durch Pigmentstörungen und Immundefizite drastisch erhöht. Aktinische Keratosen sind durch flache bis hypertrophe Keratosen und eine chronische Entzündung mit Expression von entzündungsfördernden Interleukinen, Wachstumsfaktoren und (Proto-)Onkogenen gekennzeichnet.

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Elastase – Ziel einer neuen Anti-Aging-Strategie bei Hautalterung, Elastizitätsverlust und Faltenbildung

In der Haut sind epidermale Stammzellen für die Bildung und Regeneration aller Zellen in der Epidermis verantwortlich. Da sich die Haut laufend differenziert und erneuert, sind epidermale Stammzellen die wichtigsten Hautzellen, die für die Homöostase der Epidermis, für die Erneuerung von elastinen und kollagenen Fasern und für die Regeneration der Hautbarriere verantwortlich sind. Mit zunehmendem Alter nimmt die Zahl der epidermalen Stammzellen und damit die Regenerationskapazität der Haut ab und es kommt zu Barriereschäden sowie Feuchtigkeits- und Elastizitätsverlusten mit der Bildung von Falten. Die Hautelastizität wird durch die Qualität und Quantität von Elastin- und Kollagenfibrillen bestimmt.

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Telomere – Hype in der Kosmetik oder ultimatives Anti-Aging???

Als biologische Uhr gehypt, sind Telomere Kappen auf den Enden der Chromosomen, der Erbsubstanz in jeder Körperzelle. Die Telomere werden bei jeder Zellteilung verkürzt, so dass eine begrenzte Zahl der Zellteilungen vorbestimmt ist, danach erfolgt der programmierte Zelltod, – auch bei den Stammzellen der Haut im St. basale. Die Länge der Telomere wird durch Telomerasen bestimmt, Enzyme, die bei erniedrigter oder fehlender Konzentration zu einer vorzeitigen Alterung der Haut führen.

Nun werden bestimmte kosmetische Wirkstoffe beworben, die angeblich die Zellalterung aufhalten sollen. Die Werbung suggeriert, dass durch kosmetische Cremes tatsächlich die Erbsubstanz in den Stammzellen der Haut vor Alterung geschützt wird. Ein Blick in die Kosmetikverordnung verweist diese Werbeaussagen in die Welt der Märchen. Kosmetische Cremes müssen erst einmal die Barriereschicht überwinden, dann durch 5 Hautschichten wandern, dann die Zellmembran der Stammzellen überwinden, um dann in die Zelle einzudringen und dort in ausreichender Konzentration die Telomerase hemmen. Ein Anspruch, den selbst hochwirksame Medikamente nicht leisten können.

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Weihrauch – Duft für Götter, Medizin für Menschen

Die Ärzte der Antike empfahlen Weihrauch zum Reinigen und Verkleben von Wunden sowie gegen Schlaganfälle und Epilepsie“, so ein Artikel vor einigen Jahren in einer Apothekerzeitung. Weihrauch, Gold und Myrrhe waren die Kostbarkeiten des Altertums. In der Volksmedizin Asiens spielen Pflanzenextrakte eine große Rolle. Sie werden als Dekokte (Abkochungen), alkoholische Auszüge, als Verreibungen, in Tabletten, in medizinierten Ölen oder als Körperpackungen angewandt.

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