Aesthetic Medicine


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Anti-Aging-Behandlungen – gibt es sie auch noch ohne Geräte?

veröffentlicht in Kosmetik & Pflege 2017 (1), 22-23

Der Einsatz von Gerätschaften im Institut ist längst keine Seltenheit mehr; vor allem, wenn es um die Behandlung von Alterserscheinungen der Haut geht.

Oft sind es auch die Kunden, die sich sichtbare Resultate wünschen und deswegen Anwendungen mit technischer Unterstützung buchen.

Nur in den seltensten Fällen werden Geräte ohne Präparate eingesetzt. Zu den Ausnahmen gehören physikalisch-physiologische Behandlungen wie zum Beispiel der Ultraschall und die Infrarotlampe, wenn sie die Mikrozirkulation und den Stoffwechsel in der Epidermis anregen sollen.

Needling-Verfahren und Mikrodermabrasion benötigen Pflegeprodukte für die Vor- und Nachbehandlung. In der Regel geht es bei dem Einsatz von Geräten um die Penetrationsverstärkung und die Aktivierung von Wirkstoffen durch Energieeinwirkung sowie um die schnelle Entfaltung ihrer spezifischen Eigenschaften.

Die dazu notwendigen Energien werden durch elektromagnetische Wellen wie Licht-, Infrarot-, Ultraviolett- und Radiofrequenzstrahlung inklusive gebündelter Formen wie Laser und IPL, oder alternativ durch mechanische Energien wie Ultraschall und Stoßwellen geliefert. LED- und Infrarot-Bestrahlungen zielen weniger auf eine unspezifische Erwärmung als auf die selektive Anregung biochemischer Prozesse ab.

Ohne Energie-Transfer arbeiten Mesotherapie, Medical Needling und abtragende Verfahren wie Mikrodermabrasion, Schleifen oder Mikro-Wasserstrahlen.

Penetrationsverstärkungen lassen sich jedoch auch ohne Geräte realisieren – vorausgesetzt die Wirkstoffe sind rezepturmäßig entsprechend optimiert. Bei konventionellen, nicht optimierten Präparaten wird man dagegen mit Geräten durchweg eine Beschleunigung des Wirkungseintritts erreichen.

Die Hände – die wichtigsten Gerätschaften

Mit oder ohne Gerät – Behandlungen, die nicht auf die Prävention der vorzeitigen Alterung ausgelegt sind, widersprechen dem Sinn einer Hautpflege.

Im dekorativen Bereich sind die Verhältnisse anders. Insbesondere bei Menschen, die tagtäglich öffentlich auftreten (Theater, Fernsehen, Politik) kann es durch das ständige Auftragen und Entfernen von Make- up zu Abnutzungserscheinungen und somit kontraproduktiven Effekten kommen. Ungeschminkt sieht diese Personengruppe daher häufig sichtbar gealtert aus. Umso wichtiger ist es, auch hier mit einer schnell penetrierenden Grundpflege zu arbeiten. Geräte sind dabei für den täglichen Routineeinsatz weniger geeignet.

Der Kosmetikerin stehen nach wie vor alle Techniken zur Verfügung, die sie in der Ausbildung gelernt hat. Zusammen mit modernen Präparaten, die schützende, regenerierende und aufbauende Wirkstoffe enthalten, sowie Cosmeceuticals mit hoher Verfügbarkeit durch Carriersysteme (Liposomen- und Nanotechnik) werden mittel- und langfristig die gleichen Erfolge erzielt wie mit Geräten.

Werbetechnisch können Geräte die Akquisition von Kunden erleichtern. Man sollte diesbezüglich aber nicht vergessen, dass die Hände das wichtigste Gerät sind. Und nicht nur das: die Hände drücken eine ganz individuelle und persönliche Kompetenz aus, die man mit Geräten nicht erreichen kann. Geräte machen abhängig von einem Hersteller – gegebenenfalls auch von seinen Präparaten. Wenn die Konkurrenz von nebenan nachgerüstet hat, entfällt der USP (Unique Selling Point) sehr schnell.

Darüber sollten sich insbesondere kleinere Institute im Klaren sein, bevor sie viel Geld ausgeben für Geräte, die kurze Zeit später im Sonderangebot aus Fernost erhältlich sind oder von anderen, neuen Techniken abgelöst werden. Die Innovationszyklen werden erfahrungsgemäß immer kürzer.

Intelligente Masken, Packungen, Massagen, ausgefeilte manuelle Techniken und kreative Behandlungsabläufe werden da- gegen immer gefragt sein und nie ihre Aktualität verlieren.

Die Hautanalyse bestimmt die Behandlung

Was unterscheidet Anti-Aging von normaler Hautpflege? Nichts, denn zur Hautpflege im Institut gehören Sonderbehandlungen, die sich aus der kompetenten Hautanalyse-Routine ergeben, zum Beispiel bei erkennbaren Neigungen zu Barriere-, Verhornungs-, Bindegewebs-, Gefäß-, Pigmentstörungen oder Lichtschäden. Aus Hormonveränderungen, Arzneimittel-Nebenwirkungen und nicht zuletzt kontraproduktiven Ernährungsgewohnheiten und sportlicher Abstinenz resultieren gezielte Behandlungen mit entsprechenden Wirkstoffen und Behandlungsabläufen. Sie haben naturgemäß ihren Preis.

Heimpflege und Institutsbehandlungen müssen gut aufeinander abgestimmt und die eingesetzten Mittel nachhaltig sein. Eine gute Basis ist die Kligman’sche Korneotherapie, die ohne Geräte klinisch signifikante Ergebnisse liefert.

Bei der Suche nach Wirkstoffen können Cosmeceuticals eine Orientierungshilfe sein. Allerdings ist nicht jedes potente Antioxidans ein Cosmeceutical geschweige denn ein Anti-Aging-Wirkstoff. Persönliches Know-How ist ein wichtiger Faktor für die Auswahl und den Erfolg. Langjährige Erfahrung und das Recherchieren in unabhängigen, seriösen Quellen sind dabei hilfreich. Und: Bei allem High-Tech darf das Wohlbefinden während der Behandlung nicht zu kurz kommen.

Praktisch alle Studien über Anti-Aging-Wirkungen mit Geräten umfassen kurze Zeiträume. Langzeitbeobachtungen sind Mangelware. Kontrovers wird die Radikalbildung durch elektromagnetische Wellen beurteilt. Was für die einen als schädlich gilt, ist für die anderen der Auslöser von Reparatur- und Schutzprozessen. Geräte bergen die Gefahr, dass der Energieeintrag falsch dosiert wird. Die Folge sind Nebenwirkungen wie Überhitzung und Gewebeschäden sowie entsprechende Haftungsrisiken. Ähnliche Problematiken treten aber auch ohne Geräte auf, wie z. B. bei Fruchtsäurebehandlungen, die bei langjähriger Anwendung Rosacea und periorale Dermatitis fördern.

Dr. Hans Lautenschläger

Kosmetik Konzept KOKO GmbH & Co.KG • D-42799 Leichlingen • Moltkestr. 25 • http://www.dermaviduals.com


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Das Mikrobiom des Menschen – essentiell für Gesundheit und Schönheit

Das Mikrobiom des Menschen ist essentiell für Gesundheit und Wohlbefinden. Störungen durch Konservierungsmittel in Kosmetika und Geräte, die die Hautbarriere schädigen, sind Ursache für chronische Hauterkrankungen.
‚Cutaneous microbiome composition in neonatal life is crucial in shaping adaptive immune responses to skin surface microbiome, and disrupting these interactions by frequent bathing might have enduring health implication.

As infants contact environmental microbiota and as different areas of the skin develop distinct moisture, temperature, and glandular characteristics, individual skin habitats arise with divergent, increasingly diverse microbiota. 
These habitats then continue to transform with puberty, aging, and environmental exposures. The skin is a site of constant dialog between the immune system and skin surface flora (microbiome).‘ Florence Barrett-Hill!


http://www.drjabs.org/


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Molekulare Regulationsmedizin© und 3D-MatrixLift® für die Medical Wellness

Science4Wellness!
In den 1950er Jahren wurde „Wellness“ durch die Pionierarbeiten von Dr. med. Halbert Dunn, einem Präventivmediziner, zu einem Schlagwort für eine neue, ambitionierte Gesundheitsbewegung in den USA. Der Kerngedanke lautet: Krankheiten erst gar nicht entstehen lassen, sondern durch bewusste Lebensweise gesund bleiben und die individuell gegebenen Vitalpotenziale voll ausschöpfen.

Regulationsstörungen sind Frühzeichen von Stoffwechselstörungen auf Zellebene, die sich durch Leistungsminderung, verzögerte Erholung, Energiemangel und vorzeitigen Alterserscheinungen äußern. Die Störungen des molekularen Zellstoffwechsels können unbehandelt zu ernsthaften Erkrankungen führen.

Vorzeitige Alterungsprozesse des Menschen können frühzeitig an Veränderungen der Gesichtshaut dokumentiert werden. Die Haut ist nicht nur ein Spiegelbild der Seele, sondern zeigt Störungen innerer Organe bis zum Zellstoffwechsel.

Für eine regenerative Anti-Aging Medizin wurden von dem Arzt und Biochemiker Dr. Hans-Ulrich Jabs die Molekulare Regulationsmedizin© und 3D-MatrixLift® entwickelt.

Die Molekulare Regulationsmedizin© diagnostiziert Störungen des Zellstoffwechsels und gleicht diese durch ein maßgeschneidertes, individuelles Infusionsprogramm mit Vitalstoffen für eine optimale Funktion aller Körperzellen aus. Die Bausteine der mitochondrialen Regeneration bestehen aus Aminosäuren, Antioxidantien, Peptiden, Vitalstoffen und aus Phosphatidylcholin zur Reparatur defekter Membranstrukturen (Lipid-Exchange-Therapie).

Die Vitalstoffe der Infusionen regenerieren die Mitochondrien der Stammzellen des Körpers und sind die Vorbereitung für 3D-MatrixLift® – einem dreidimensionalen Bindegewebsaufbau der Gesichtshaut mit körpereigenen Stammzellen (SRP-Therapie).

3D-MatrixLift®
Über eine patentierte Gradienten-Zentrifugation werden aus dem Blut des Patienten mesenchymale Stammzellen, Wachstumsfaktoren und epigenetische Faktoren isoliert und mit LED-Licht verschiedener Wellenlängen aktiviert.

Zusammen mit den Vitalstoffen und Phosphatidylcholin aus den Infusionen der Molekularen Regulationsmedizin© wird das Stemcell-Rich-Plasma (SRP) mit der JetPeel™ Technologie berührungsfrei, nadelfrei und schmerzfrei bis zu den Fibroblasten und Stammzellen der Haut transportiert. Regeneration und Anti-Aging von innen und außen.

Bindegewebe wird regeneriert, die Kollagen- und Elastinbiosynthese stimuliert, Falten geglättet und Hautstammzellen durch Lipid-Exchange verjüngt.

Anti-Aging-Medizin kann nur erfolgreich sein, wenn Altersschäden an den Mitochondrien der Stammzellen vermindert und im Idealfall sogar rückgängig gemacht werden. Mit zunehmendem Alter nimmt die Zahl der Stammzellen und damit die Regenerationsfähigkeit des Körpers ab.

Die Kombination aus Molekularer Regulationsmedizin© und 3D-MatrixLift® ist ein innovatives Regenerationsprogramm zur Verbesserung der Gesundheit und zur Rejuvenation der Haut auf biologischer Grundlage. Die zellulären Stoffwechselfunktionen werden nachhaltig verbessert und eine Verjüngung aller Zellmembranen durch Lipid-Exchange-Therapie durchgeführt.

Literatur

  • Jabs HU. Molekulares Anti-Aging für Schönheit und Wohlbefinden. Ästhetische Dermatologie (2014) 1, 2-6.
  • Schmitz G, Jabs HU, Assmann G. Densitometry of Phosphatidylcholine and Sphingomyelin in High-Density Lipoproteins. Clin Chem (1983) 29/7, 1435-1437.
  • Schriewer H, Jabs HU et al. Determination of HDL Phosphatidylcholine by an Enzymatic Method. J Clin Chem Clin Biochem (1983) 21, 145-150.
  • Schriewer H, Jabs HU, Assmann G. Zur enzymatischen Analytik des HDL-Sphingomyelin. J Clin Chem Clin Biochem (1982) 20, 305-312.
  • Jabs HU. Elastase – Ziel einer neuen Anti-Aging-Strategie bei Hautalterung, Elastizitätsverlust und Faltenbildung. Ästhetische Dermatologie (2012) 6, 38-40.
  • Jabs HU. Stratum corneum – von der Korneobiochemie zur Korneotherapie. Ästhetische Dermatologie (2013) 1, 14-19.
  • Atoba MA et al. Effects of essential phospholipid choline on the course of acute hepatitis-B infection. Trop Gastroenterol (1985) 6, 96-99.
  • Canty DJ et al. Lecithin and choline in human health and disease. Nutr Rev (1994) 52, 327-339.
  • Jabs HU. 3D-MatrixLift® – Bindegewebserneuerung, Faltenbehandlung und Verbesserung der Hautelastizität. Magazin für ästhetische Chirurgie (MÄC) (2013) 3, 1-4.
  • http://www.wellnessverband.de

 

 

 


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Neurodermitis – Missing link zwischen Gehirn, Immunsystem und der Haut gefunden!

Wissenschaftler an der Universität of Virginia School of Medicine haben entdeckt, dass das Gehirn mit dem Immunsystem durch bisher unbekannte Gefäße verbunden ist. Diese Gefäße waren trotz bisheriger intensiver Erforschung des Lymphsystems nicht entdeckt worden. Jonathan Kipnis, PhD, Professor im Department of Neuroscience und Direktor des Center for Brain Immunology and Glia der Universität of Virginia entdeckte diesen unbekannten Weg einer Interaktion von Gehirn und Immunsystem durch eine neuartige Präparationsmethode von Gehirnhäuten. Die Lehrbücher der Neurologie und Pathologie müssen neu geschrieben werden.

Diese Entdeckung hat nicht nur enorme Bedeutung für das Verständnis von neurologischen Erkrankungen wie Autismus, Alzheimer Erkrankung und Multipler Sklerose, sondern auch für die Dermatologie!

Schon der Name „Neurodermitis“ (Atopische Dermatitis) suggeriert eine Verbindung zwischen dem Zentralnervensystem (Neuro-) und der Haut (-dermitis). Aber die Pathophysiologie ist bis heute trotz intensiver dermatologischer Forschung noch immer mit einem esoterischen Schleier umgeben. Es werden Ernährungsfehler („Milchschorf“), psychische Störungen, Umwelteinflüsse, Astrologie und andere Ursachen in der Laienpresse kolportiert mit entsprechenden Therapieempfehlungen. Gefährlich wird es, wenn Kindern mit Neurodermitis rigide Auslass-Diäten empfohlen werden, die mittelfristig zu Mangelzuständen und zu ernsthaften Erkrankungen führen können.

Durch diese bahnbrechende Entdeckung von Lymphgefäßen zwischen Gehirn und Immunsystem kann die Pathogenese der Atopischen Dermatitis auf einer rationalen Ebene neu bewertet werden.

Die Neuro-Psycho-Immunologie hat einen weiteren krankheitsunterstützenden Mechanismus bei der Neurodermitis beschrieben: Durch physischen und psychischen Stress kommt es zu einer permanent erhöhten Ausschüttung des Stresshormons Cortisol aus der Nebenniere. Cortisol (Kortison) reduziert nicht nur die Aktivität des Immunsystems, sondern hemmt wichtige Enzyme in der Haut, die für die Synthese der Barrierelipide in der Epidermis verantwortlich sind. Es kommt zu Barrierestörungen mit einer trockenen, entzündeten Haut. Stress fördert eine Neurodermitis und hemmt die Immunabwehr. Auch die Lehrbücher der Dermatologie über Neurodermitis müssen neu geschrieben werden!

Im Vordergrund der Neurodermitis-Therapie muss die Reparation der gestörten Stratum corneum-Barriere stehen.

Kligman formulierte die Outside-in-Therapie als primäres dermatologisches Behandlungsziel mit der Sanierung und Reparatur des Stratum corneum durch geeignete topische Formulierungen. Anschließend werden Entzündungen in tieferen Hautschichten mit geeigneten Wirkstoffen behandelt.
Als Gegensatz dazu stellte er die konventionelle Inside-out Therapie dar, bei der topische, pharmakologische Wirkstoffe eingesetzt werden, die nur die Entzündung in tiefen Hautschichten behandeln, ohne die Barriere zu beeinflussen. Durch die weiter bestehenden Barriereschäden kommt es daher zu Rezidiven. In klinischen Studien zur Korneotherapie wurde gefunden, dass nicht nur Barriereschäden wie bei atopischer Dermatitis, sondern auch Verhornungsstörungen und Dermatosen auf die Korneotherapie ansprechen
.

Moderne pharmazeutische und kosmetische topische Repairsysteme wie Lipidnanopartikel (NLCs®), SmartCrystals® und Membrancremes reparieren sehr effektiv Barriereschäden bei Neurodermitis und reduzieren den Transepidermalen Wasserverlust (TEWL) um über 90 % (LANDSBERG First Class Aesthetic, Berlin, EDELWEISS®). missinglinkf (1)Maps of the lymphatic system: old (left) and updated to reflect UVA’s discovery. Credit: University of Virginia Health System

Missing link found between brain, immune system

1 June 2015

Health System In a stunning discovery that overturns decades of textbook teaching, researchers at the University of Virginia School of Medicine have determined that the brain is directly connected to the immune system by vessels previously thought not to exist. That such vessels could have escaped detection when the lymphatic system has been so thoroughly mapped throughout the body is surprising on its own, but the true significance of the discovery lies in the effects it could have on the study and treatment of neurological diseases ranging from autism to Alzheimer’s disease to multiple sclerosis.

„Instead of asking, ‚How do we study the immune response of the brain?‘ ‚Why do multiple sclerosis patients have the immune attacks?‘ now we can approach this mechanistically. Because the brain is like every other tissue connected to the peripheral immune system through meningeal lymphatic vessels,“ said Jonathan Kipnis, PhD, professor in the UVA Department of Neuroscience and director of UVA’s Center for Brain Immunology and Glia (BIG). „It changes entirely the way we perceive the neuro-immune interaction. We always perceived it before as something esoteric that can’t be studied. But now we can ask mechanistic questions.“ „We believe that for every neurological disease that has an immune component to it, these vessels may play a major role,“ Kipnis said. „Hard to imagine that these vessels would not be involved in a [neurological] disease with an immune component.“

New Discovery in Human Body

Kevin Lee, PhD, chairman of the UVA Department of Neuroscience, described his reaction to the discovery by Kipnis‘ lab: „The first time these guys showed me the basic result, I just said one sentence: ‚They’ll have to change the textbooks.‘ There has never been a lymphatic system for the central nervous system, and it was very clear from that first singular observation – and they’ve done many studies since then to bolster the finding – that it will fundamentally change the way people look at the central nervous system’s relationship with the immune system.“ Even Kipnis was skeptical initially. „I really did not believe there are structures in the body that we are not aware of. I thought the body was mapped,“ he said. „I thought that these discoveries ended somewhere around the middle of the last century. But apparently they have not.“

Very Well Hidden‘

The discovery was made possible by the work of Antoine Louveau, PhD, a postdoctoral fellow in Kipnis‘ lab. The vessels were detected after Louveau developed a method to mount a mouse’s meninges – the membranes covering the brain – on a single slide so that they could be examined as a whole. „It was fairly easy, actually,“ he said. „There was one trick: We fixed the meninges within the skullcap, so that the tissue is secured in its physiological condition, and then we dissected it. If we had done it the other way around, it wouldn’t have worked.“

After noticing vessel-like patterns in the distribution of immune cells on his slides, he tested for lymphatic vessels and there they were. The impossible existed. The soft-spoken Louveau recalled the moment: „I called Jony [Kipnis] to the microscope and I said, ‚I think we have something.'“

As to how the brain’s lymphatic vessels managed to escape notice all this time, Kipnis described them as „very well hidden“ and noted that they follow a major blood vessel down into the sinuses, an area difficult to image. „It’s so close to the blood vessel, you just miss it,“ he said. „If you don’t know what you’re after, you just miss it.“

„Live imaging of these vessels was crucial to demonstrate their function, and it would not be possible without collaboration with Tajie Harris,“ Kipnis noted. Harris, a PhD, is an assistant professor of neuroscience and a member of the BIG center. Kipnis also saluted the „phenomenal“ surgical skills of Igor Smirnov, a research associate in the Kipnis lab whose work was critical to the imaging success of the study.

Alzheimer’s, Autism, MS and Beyond

The unexpected presence of the lymphatic vessels raises a tremendous number of questions that now need answers, both about the workings of the brain and the diseases that plague it. For example, take Alzheimer’s disease. „In Alzheimer’s, there are accumulations of big protein chunks in the brain,“ Kipnis said. „We think they may be accumulating in the brain because they’re not being efficiently removed by these vessels.“ He noted that the vessels look different with age, so the role they play in aging is another avenue to explore. And there’s an enormous array of other neurological diseases, from autism to multiple sclerosis, that must be reconsidered in light of the presence of something science insisted did not exist.

The findings have been published online by the prestigious journal Nature and will appear in a forthcoming print edition.

More information: Structural and functional features of central nervous system lymphatic vessels,
DOI: 10.1038/nature14432

Provided by University of Virginia 2 / 3 APA citation: Missing link found between brain, immune system (2015, June 1) retrieved 4 June 2015 from http://medicalxpress.com/news/2015-06-link-brain-immune.html


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„Mit offener Nase durch die Welt gehen ….“

dies ist eine Aufforderung des „Duftpapstes“ Prof. Dr. Dr. med. Hanns Hatt, der die Biologie und Biochemie des Riechens erforscht. Duftrezeptoren kommen nicht nur in der Nase, sondern neben anderen Organen auch in der Haut vor. Wir riechen mit der Haut.

Der Hautstoffwechsel kann durch Duftstoffe beeinflusst werden. Beispielsweise ist ein Bestandteil des Sandelholzduftes ein Wirkstoff, der die Hautregeneration anregt und Entzündungen reduziert.

Aber Vorsicht! Duftstoffe sind nicht gleich Duftstoffe. Synthetische Düfte – und das sind fast alle Parfümstoffe in Kosmetika – sind die Nummer 1 der sensibilisierenden und allergisierenden Inhaltsstoffe von Kosmetika.

Die Aromatherapie nutzt nur natürliche, ätherische Öle in Konzentrationen, wie sie in der Natur vorkommen und erzielt damit hervorragende Heilerfolge.

https://www.planet-wissen.de/natur_technik/sinne/riechen/interview_hatt.jsp


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Entzündliche Hauterkrankungen durch oxidativen und nitrosativen Stress

Die Ätiologie und Pathogenese entzündlicher Hauterkrankungen wie Psoriasis, Atopische Dermatitis, Rosacea, Akne vulgaris und Aktinische Keratose sind nur teilweise bekannt. Bei den exanthematischen Hauterkrankungen werden Erbfaktoren und (auto-)immunologische Mediatoren für chronische Entzündungsprozesse und epidermale Hyperproliferationen diskutiert. Aktinische Keratosen sind die häufigsten Kanzerosen der chronisch UV-geschädigten Haut. Der Übergang in Plattenepithelkarzinome wird durch Pigmentstörungen und Immundefizite drastisch erhöht. Aktinische Keratosen sind durch flache bis hypertrophe Keratosen und eine chronische Entzündung mit Expression von entzündungsfördernden Interleukinen, Wachstumsfaktoren und (Proto-)Onkogenen gekennzeichnet.

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Elastase – Ziel einer neuen Anti-Aging-Strategie bei Hautalterung, Elastizitätsverlust und Faltenbildung

In der Haut sind epidermale Stammzellen für die Bildung und Regeneration aller Zellen in der Epidermis verantwortlich. Da sich die Haut laufend differenziert und erneuert, sind epidermale Stammzellen die wichtigsten Hautzellen, die für die Homöostase der Epidermis, für die Erneuerung von elastinen und kollagenen Fasern und für die Regeneration der Hautbarriere verantwortlich sind. Mit zunehmendem Alter nimmt die Zahl der epidermalen Stammzellen und damit die Regenerationskapazität der Haut ab und es kommt zu Barriereschäden sowie Feuchtigkeits- und Elastizitätsverlusten mit der Bildung von Falten. Die Hautelastizität wird durch die Qualität und Quantität von Elastin- und Kollagenfibrillen bestimmt.

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