Aesthetic Medicine


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SANAKIN® – die autologe CIT (Cytokin-Induktion-Therapie) für Dermatologie & Ästhetik

Sanakin® – die CIT-Technologie für den Arzt zur Behandlung degenerativer Alterungs-bzw. Entzündungsprozesse der Haut.

»Der Körper besitzt eigene Regenerationskräfte und kann sich somit selbst heilen«

Diese Erkenntnis ist die Grundlage unserer neuentwickelten Technologie, mit deren Unterstützung der Arzt degenerative Alterungs- bzw. Entzündungsprozesse der Haut effektiv behandeln kann.

Die Wirksamkeit der dabei entstandenen positiven körpereigenen Interleukine, Peptide und Wachstumsfaktoren, zur Revitalisierung der Haut, zeigen folgendes Ergebnis: Die körpereigenen Immunproteine wirken kausal und effektiv.
Mittels der neuentwickelten Technologie entsteht ein entzündungshemmendes und regeneratives Serum, das auf der Vervielfachung körpereigener Interleukine und Wachstumsfaktoren basiert. Dieses unterstützt die natürlichen Regenerations- und Revitalisierungsprozesse der Haut, indem die natürliche Zellerneuerung beschleunigt wird. Die im Serum vorhandenen positiven körpereigenen Immunproteine wirken revitalisierend, bei einer gleichzeitig sehr hohen Verträglichkeit.

Im Vergleich zu anderen Therapieformen bietet die Technologie dem Arzt eine einzigartige Möglichkeit: Die Haut wird rein biologisch und vollständig körpereigen behandelt.

Im Gegensatz zu kosmetischen Cremes, die die Hautbarriere nicht überwinden und den Passivsubstanzen Botulinumtoxin (Botox®) und Hyaluronsäure, regt das körpereigene Serum aktiv die Zellerneuerung in tiefen Hautschichten an. Körpereigene Immunproteine stimulieren die Fibroblasten in der Dermis, Kollagen zu produzieren.

Durch die Anwendung der neu entwickelten Technologie setzt der behandelnde Arzt ein autologes (körpereigenes) Serum ein, welches seine Wirkung schon in kurzer Zeit entfaltet.

Die ästhetischen Anwendungsgebiete sind der gezielte Volumenaufbau der Haut mit biologisch aktivem, körpereigenen Kollagen (CIT = Collagen Induction Therapy) im Gesicht, am Hals und im Dekolletébereich, mittels Unterspritzung der Falten und durch Medical Needling.
Zusammenfassend liegen die Vorteile der Technologie darin, dass der behandelnde Arzt in der Lage ist, seinen Patienten eine effektive Behandlung bei jeglichen degenerativen Alterungs- bzw. Entzündungsprozessen der Haut anzubieten, bei zusätzlich hoher Verträglichkeit und geringen Nebenwirkungen.

Anwendungsbereiche des Serums
• jünger aussehende Haut
• weniger Falten
• Glabella-Falte
• Nasolabial-Falte
• Periorale Falten
• Lachfalten
• Zornesfalten auf der Stirn
• Mundwinkel
• Periorbitale Falten (Krähenfüße)
• Augenbrauen-Lifting
• Tränensäcke
• Lippenkonturen
• Philtrum
• Volumenaufbau
• verbesserte Konturen
• Augmentation von Wangen, Kinn und Hals
• Haarausfall
• Entzündungen auf der Haut (z.B. Strahlenschäden, nach Chemotherapie)
• Akne
• Schuppenflechte
• Narbenbehandlung
• Neurodermitis.

Die Vorteile im Überblick
Eine Behandlung mit Hilfe von Sanakin® hat für den Patienten zahlreiche Vorteile:
• natürliches und sicheres Verfahren
• Unterstützung der körpereigenen Regenerationskräfte
• Behandlung von Hautentzündungen
• Auffrischung der Haut
• nebenwirkungsarme Therapie
• individuelle Behandlung durch den Arzt
• keine Überdosierung möglich
• uneingeschränkte Therapiedauer
• schnelle Einsatzmöglichkeit
• unkomplizierte Handhabung
• alle Verbrauchsmaterialien im Komplett-Set.


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Glutenunverträglichkeit – eine Krankheit oder ein Werbegag?

Warum reagiert die Haut auf Darmstörungen?
Der Magen-Darmtrakt wird wie die Haut entwicklungsgeschichtlich aus dem Keimblatt Ektoderm während der Embryonalentwicklung gebildet. Die Darmschleimhaut ist genauso wie die Epidermis aufgebaut, nur ist das Stratum corneum durch eine Schleimschicht ersetzt. Bei Hauterkrankungen wie z.B. Neurodermitis (atopische Dermatitis) ist auch die Barriere im Darm geschädigt und Lebensmittelbestandteile reagieren mit dem Immunsystem. Der alte Name „Milchschorf“ weist auf die fälschliche Annahme, dass die Ursache für die Hauterkrankung eine Milchunverträglichkeit sei.

Ähnliche Aktivierungen des Immunsystems kommen auch bei einer Glutenunverträglichkeit vor und äußern sich durch Hautveränderungen und -entzündungen.

Bei Hautbarrierestörungen sollte daher immer auch nach Verdauungsstörungen und Darmbeschwerden gefragt werden.

„Ein weit verbreiteter Irrtum: nicht jede Glutenunverträglichkeit ist gleich eine ausgewachsene Zöliakie. Viele leichtere Formen sind ungefährlich.

Wenn man einen Supermarkt betritt, könnte man den Eindruck bekommen, dass ein Großteil der deutschen Bevölkerung weder Laktose, noch Gluten verträgt. Die Bezeichnungen “laktosefrei” und “glutenfrei” werden wie Gütesiegel verwendet. Selbst Produkte, die natürlicher Weise keine Laktose enthalten (z.B. Hartkäse) werden extra als laktosefrei gekennzeichnet.

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Nur wenige Menschen tatsächlich an Zöliakie erkrankt

Anscheinend existiert eine Nachfrage, die von der Wirtschaft aufgegriffen wird. Gerade der Absatz von glutenfreien Produkten ist jedoch erstaunlich: Gluten ist ein einfaches Klebeeiweiß, welches beim Backen nur schwer zu ersetzen ist. An sich birgt das Gluten scheinbar keine Gesundheitsrisiken. Nur eine kleine Anzahl von Menschen leidet unter Zöliakie, einer Glutenunverträglichkeit, die durch eine Immunreaktion des Körpers auf das Gluten ausgelöst wird und eine chronische Entzündung der Darmschleimhaut bewirkt. In Deutschland wird der Anteil der Zöliakie-Patienten auf 0,2 bis 1 Prozent geschätzt. Menschen, die an Zöliakie erkrankt sind, müssen eine strenge Diät halten und profitieren von dem steigenden glutenfreien Angebot.

Doch warum ernähren sich auch Menschen ohne Zöliakie glutenfrei? Handelt es sich um eine fehlgeleitete Angst resultierend aus ungenauer Information zu dem Thema? Oder steckt doch mehr dahinter?

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Eventuell leiden einige Reizdarmpatienten an einer Glutensensitivität

Mittlerweile gehen Wissenschaftler davon aus, dass ein Teil der Reizdarmpatienten an einer Glutenempfindlichkeit leiden könnte. Patienten mit Glutenempfindlichkeit sind unter anderem von Blähungen, abdominellen Schmerzen, Stuhlveränderungen, aber auch an Kopf-oder Gelenkschmerzen betroffen. Obwohl sie sich ähnlich wie Zöliakie äußert, hat die Glutensensitivät erstmal nichts mit Zöliakie zu tun. Um die Diagnose einer Glutensensitivität zu stellen, muss die Zöliakie sogar mittels Bluttest und Darmbiopsie ausgeschlossen werden. Auch der Verdacht auf eine Weizenallergie wird durch Bestimmung spezifischer Antikörper ausgeräumt. Falls der Patient dann nach einer zweiwöchigen strengen Glutendiät eine Besserung der Beschwerden berichtet, kann die Glutensensitivität festgestellt werden. Es handelt sich also um eine Ausschlussdiagnose, die überprüft werden sollte, indem der Patient sich nach mehreren Wochen erneut Gluten aussetzt und beobachtet, ob Beschwerden auftreten.

In Abgrenzung zu der Zöliakie wird die Glutensensitivität im englischsprachigen Raum auch als “non-celiac gluten sensitivity” bezeichnet. Da die Diagnose vor allem auf einer subjektiven Beschwerdebesserung beruht und Glutenempfindlichkeit nicht durch Blutmarker festgestellt werden kann, wird die Erkrankung nicht von allen Fachleuten anerkannt.

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Studie untersucht durch Gluten ausgelöste Beschwerden systematisch
(DOI: http://dx.doi.org/10.1016/j.jpeds.2014.12.039)

Eine neue Studie versucht nun die Brücke zu schlagen und subjektive Beschwerden zu objektivieren. Die Arbeitsgruppe um Corazza hat eine randomisierte, doppelblinde, Placebo-kontrollierte Cross-over Studie zu diesem Zweck durchgeführt. Die Wissenschaftler untersuchten Probanden, bei denen eine Glutenempfindlichkeit vermutet wurde. Den Probanden wurden niedrige Dosen von Gluten verabreicht (4,375 Gramm pro Tag). Als Placebokontrolle diente Reisstärke. Beide Substanzen wurden als Kapseln gegeben, sodass sie sich in Aussehen und Geschmack glichen. Nach einer Woche der Glutenabstinenz wechselten die Gruppen. Die Wissenschaftler beobachteten, wie sich intestinale und extraintestinale Symptome bei den Patienten während des Untersuchungszeitraums änderten.

Beschwerden nahmen durch Gluteneinnahme gegenüber Placebo zu

Bei den 59 untersuchten Patienten konnte durch die Gluteneinnahme eine signifikante Zunahme an intestinalen Symptomen, wie Blähungen und Schmerzen, beobachtet werden. Auch unspezifische Symptome, wie Gedächtniseinschränkungen oder depressive Verstimmungen wurden häufiger beobachtet.

Es ist also sinnvoll bei Reizdarmpatienten eine Glutenempfindlichkeit in Erwägung zu ziehen und durch Verordnung einer strikten Diät zu testen. Einigen Patienten kann dadurch eventuell Erleichterung verschafft werden. Nach der Diagnosestellung müssen die Patienten dann allerdings keine strikte Diät halten, wie es bei der Zöliakie der Fall ist. Im Vordergrund steht das Wohlbefinden des Patienten. Vor allem ist der Patient darüber aufzuklären, dass die Erkrankung relativ harmlos verläuft. Bisher konnte weder eine Veränderung des Immunsystems, noch eine Entzündung des Darms festgestellt werden, sodass eine Glutenaufnahme, abgesehen von den quälenden Beschwerden, für den Patienten folgenlos bleibt.

Weitere Quellen:
Antonio Di Sabatino∗, Umberto Volta‡, Chiara Salvatore∗, Paolo Biancheri∗, Giacomo Caio‡, Roberto De Giorgio‡, Michele Di Stefano∗, Gino R. Corazza. Amounts of Gluten in Subjects With Suspected Nonceliac Gluten Sensitivity: A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled, Cross-Over Trial. Clinical Gastroenterology and Hepatology,
Available online 19 February 2015″

http://www.esanum.de/achtung-allergiker-glutensensitivitat-≠-zoliakie/