Immunologie, Medizin

Was den Pflanzen recht ist, sollte den Menschen billig sein! – Corona und der Pflanzenschutz!

Die bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (www.lfl.bayern.de) hat „hochsensitive und hochspezifische Methoden zum sicheren Nachweis von Pflanzenviren und -viroiden“.

Viren – auch aus der Familie der Coronaviren – können als Schaderreger an Pflanzen und pflanzlichen Produkten erheblichen wirtschaftlichen Schaden verursachen.

Um einen Schaderreger gezielt zu bekämpfen, muss er zunächst zweifelsfrei erkannt und identifiziert werden.

Grundvoraussetzung sind spezifische, empfindliche und zuverlässige Nachweismethoden. Eine gezielte Bekämpfung ist aber nur möglich, wenn die Schadenursache zweifelsfrei geklärt ist.

Grundlage für gezielte Bekämpfungsmaßnahmen sind in der Regel Labordiagnosen. Dies gilt besonders bei Virus-Krankheiten.

Diese Maßnahmen werden zum Pflanzenschutz gezielt in der Landwirtschaft eingesetzt.

Viruserkrankungen sind in der Humanmedizin ebenfalls ein großes Problem, aktuell Covid-19 durch das SARS-CoV2-Virus. Zahlreiche andere epidemische Krankheiten wie MERS, SARS und Lungenerkrankungen verursacht durch Influenzaviren, Rhinoviren, Herpesviren und andere fordern die Gesundheitssysteme zu gezielten Maßnahmen in der Diagnostik und Therapie.

Das Immunsystem des Menschen wird durch HI-Viren, Papovaviren, Herpesviren und humane Papillomaviren (HPV) geschwächt. Coronaviren und andere Grippeviren sind dann nur noch das I-Tüpfelchen für eine tödliche Infektion.

Für die Eindämmung von Infektionskrankheiten sind die Gesundheitsämter der Länder zuständig. Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz (IfSG).

Wesentlich bei der Virus-Diagnostik ist die Akzeptanz der Untersuchungs-Ergebnisse durch Dritte und Betroffene. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Qualitätssicherung und die Zuverlässigkeit der Diagnosemethoden und Untersuchungsergebnisse.

Besonders wichtig ist die Qualitätssicherung, wenn Ergebnisse vor Gericht bestand haben müssen, oder zu Entscheidungen führen, die die freiheitlichen Grundrechte der Betroffenen einschränken wie beispielsweise Quarantäne-Maßnahmen.

Voraussetzung für die Akzeptanz und Justiziabilität der Ergebnisse ist die Anwendung validierter Nachweisverfahren, die nach der international geltenden Norm DIN EN ISO 17025 durch die Deutsche Akkreditierungsstelle DAkkS akkreditiert sind.

Validierte Nachweisverfahren sind umfassend geprüft zum Beispiel hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit, ihrer Wiederholbarkeit und Reproduzierbarkeit.

Die Akkreditierung ist verpflichtend für die Diagnoselabore durch EU-Regelungssysteme wie z.B. VERORDNUNG (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29.04.2004 geregelt.

Diese Verpflichtung zur Akkreditierung und Qualitätssicherung gilt besonders für Diagnosemethoden (PCR = Polymerase-Chain-Reaktion) von Viruserkrankungen in der Humanmedizin.

Im Rahmen der „Corona-Krise“ wurde der „SARS-CoV2 Test“ der u.a. von Prof. Drosten entwickelt und im Schnellverfahren von der WHO empfohlen wurde, weltweit zur Diagnostik von Covid-Erkrankungen eingesetzt, obwohl dieser Test nicht validiert und akkreditiert ist.

In der Klinik bekomme ich aus den Krankenhaus-Laboren Befunde von Corona-Tests mit dem Zusatz „Test ist nicht akkreditiert„.

Damit darf das Ergebnis nicht zur Diagnostik bei Erkrankungen von Menschen verwendet werden. Wenn bei „falsch-positiven“ Corona-Nachweisen Maßnahmen nach den Infektionsschutzgesetz mit Einschränkungen der Grundrechte und mit schwerwiegenden wirtschaftlichen Folgen ergriffen werden, sind das aus meiner Rechtsauffassung ärztliche Behandlungsfehler, die dem vidierenden Laborarzt zur Last gelegt werden können.

Da der nicht akkreditierte Corona-Test aufgrund der Schnellzulassung der WHO weltweit im Einsatz ist und durch Testergebnisse schwerwiegende politische Entscheidungen erfolgt sind, stellt sich die Frage nach der Produkthaftung und nach der Arzthaftung bei Behandlungsfehlern.

Diese juristischen Fragen betreffen nicht nur europäische Gesetze, sondern internationales Recht.

Über die Bill & Melinda Gates Foundation wird über finanzielle Verflechtungen Einfluss auf politische Entscheidungen der WHO, des RKI, der Charité, dem Paul-Ehrlich Institut, auf zahlreiche Wissenschaftler wie z.B. Prof. Drosten und andere und letztendlich auf Politik und Medien genommen.

Es besteht der Verdacht, dass die Schnellzulassung des PCR-Tests von Prof. Drosten durch die WHO nicht ganz uneigennützig erfolgte. Nach meinen Informationen kostet die Herstellung des Test-Kits ca 2,50 €. Den Krankenkassen und den Betroffenen werden aber zwischen 200 – 300 € in Rechnung gestellt. Da stellt sich die Frage: Cui bono?

Der Präsident von Tansania, Magufuli, ein Chemiker, wies mit diesem Test bei Ziegen, Schafen, Vögeln und sogar auf der Papaya-Frucht SARS-CoV2-Viren nach und entließ den staatlichen Leiter des Zentrallabors (https://youtu.be/wKRcPFk3v9k).

Zusamenfassend stelle ich fest, dass durch einen nicht akkreditierten Labortest falsch-positive Corona-Infektionen nachgewiesen wurden und dadurch nicht-indizierte Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz mit Grundrechte-Einschränkungen durchgesetzt wurden, die für die Betroffenen erhebliche wirtschaftliche Schäden verursacht haben.

Schadenersatzklagen und Ahndung der Verstöße gegen die Produkthaftung, sowie die Feststellung von Behandlungsfehlern müssen juristisch aufgearbeitet werden.

Dr. med. Hans-Ulrich Jabs, MD, PhD, MACP-ASIM.