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IHHT und der Nobelpreis für Medizin 2019

STOCKHOLM. Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an William Kaelin (USA), Peter Ratcliffe (Großbritannien) und Gregg Semenza (USA) für ihre Entdeckung molekularer Mechanismen, mit denen Zellen den Sauerstoffgehalt wahrnehmen und sich daran anpassen. Das teilte das Karolinska-Institut am Montag in Stockholm mit.

Die Kenntnis dieser Mechanismen sei wichtig für die Behandlung zahlreicher Krankheiten, hieß es von der Nobeljury. Die Entdeckung habe den Weg freigemacht für vielversprechende Strategien etwa gegen Blutarmut, Krebs und viele andere Erkrankungen.

Die drei Forscher waren bereits 2016 mit dem Lasker Award – auch als Vorzimmer für den Medizin-Nobelpreis bezeichnet  – für ihre Arbeiten ausgezeichnet worden. Sie haben unter anderem ein Protein entdeckt, mit dem sich gesunde Zellen, aber auch Krebszellen, vor den Folgen eines Sauerstoffmangels schützen.

Damit befassten sich die Forscher im Einzelnen

  • Semenza konnte zum Beispiel zeigen, dass sich Zellen mithilfe des Hypoxie-induzierten Faktors (HIF) an wechselnde Qualitäten der Sauerstoffversorgung anpassen können, heißt es auf Wikipedia. HIF-1 reguliert die Transkription von Genen, die an der Glykolyse, an der Produktion von roten Blutkörperchen und an der Angiogenese beteiligt sind.
  • Ratcliffe wiederum entdeckte die entsprechende Grundlage, nämlich, dass es in allen Zellen des menschlichen Körpers (und bei allen Tieren) ein System gibt, das die Versorgung mit Sauerstoff misst und entsprechend steuert.
  • Und Kaelin befasste sich unter anderem mit dem VHL tumor suppressor protein (pVHL). Dieses reguliert den Hypoxie-induzierten Faktor (HIF), der wiederum mittels Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF) die Gefäß- und damit die Sauerstoffversorgung von Tumoren reguliert.

Die intermittierende Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (IHHT) stimuliert den HIF-1 und den Nervus Vagus und verbessert die Sauerstoff-Versorgung aller Zellen.

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